Montag, 29. Februar 2016

Rottnest Island: Selfies mit den Quokkas

Ich hab gerade den Eindruck, mit dem Posten etwas hinterherzuhinken. Das liegt wohl daran, dass ich Samstag in Fremantle und dem Kings Park war und sonntags schon wieder den ganzen Tag unterwegs. Ich fange die Erzählung zum letzten Ausflug also wieder an mit "Gestern waren wir..", was in dem Fall heißt: Sonntag. Da ging es zusammen mit Catharina, Christine und Anne nämlich nach Rottnest Island. Eine Insel, die für ihre weißen Sandstrände und das türkisfarbene Wasser bekannt ist - und für die Quokkas.
(Links: Bei der Ankunft war der Himmel noch bewölkt und das Wetter naja, aber später (auf dem rechten Foto) kam zum Glück noch die Sonne heraus.)

Sonntag, 28. Februar 2016

Fremantle: Schon wieder am Strand, schon wieder ein Foodmarkt!

Am Samstag war ich nicht nur mit meinen neuen deutschen Bekannten Christine, Catharina und Anne auf dem Aussichtspunkt Kings Park, sondern davor auch mit Christine(links auf dem Foto) und Catharina(rechts auf dem Bild) in Fremantle. Ich hatte die Mädels kennengelernt, weil sie neu in mein Zimmer gezogen sind. Und weil ich an dem Tag die Fähre nach Rottnest Island verpasst habe, bin ich kurzerhand mit ihnen zusammen nach Fremantle.

Im Kings Park: Perth by night (2)

Gestern, Samstagabend, habe ich zusammen mit meinen neuen deutschen Bekannten Catherina, Christine und Anne den Kings Park in Perth erklommen. Die cat buses fahren wohl ganz in die Nähe, sodass es bis zu dem berühmten Park nicht mehr weit ist - aber das war uns zu einfach. Wir sind losgelaufen, weil der nächste Bus erst in 10 Minuten gekommen wäre und wir gerade so motiviert waren. Eine halbe Stunde später sah das nicht mehr ganz so aus, haha. Wir sind an diesem schönen Kunstwerk vorbeigekommen und haben auch den endlich (!) mal geöffneten Fairground des Fringe World Festivals bewundert, aber bis zum Aussichtspunkt des King Parks dauerte es noch...

Der Park ist nämlich nicht nur für seine Größe (4,06km² sagt Wikipedia) und den botanischen Garten bekannt, für den es kostenlose Führungen gibt. Vor allem der Ausblick von dem Park, der hauptsächlich aus einem großen Hügel besteht, sollte toll sein. Tags wie nachts sollte die Skyline von Perth gut zu sehen sein, sodass wir schließlich mit Karte und GoogleMaps auf dem Handy durch die Dunkelheit geirrt und schließlich da rauf gewandert sind. Gut, gewandert ist wohl eetwas übertrieben. Hoch ging es an sich nicht lange, dafür hatten wir uns instinktiv natürlich den steilsten Aufstieg ausgesucht. Und das, obwohl wir (weil auf dem Weg fast nichts los war) bis oben daran gezweifelt haben, überhaupt richtig zu laufen.

Freitag, 26. Februar 2016

Streetfoodmarkt. In Perth. JEDEN. FREITAG. OHHH YEAH!!

Nach Penguin Island habe ich mich etwas schwummerig gefühlt, wird echt Zeit dass ich mir einen Hut wegen der Sonne besorge. Naja, der Rückweg hat mir den Rest gegeben und ich hatte einen launischen Durchhänger. Kurz hat ein Rippchen-Restaurant meine Laune gehoben, aber die Schlange war lang und allein essen gehen, nee, da hatte ich auch grad keine Lust drauf. Also - zurück ins Hostel.
Trotte also so vor mich hin - and suddenly fortune bumped into me. Keine Ahnung, ob man das so sagen kann (Matthias?), aber es hat sich genau so angefühlt! Mitten in meinem gedanklichen Mimimi hab ich plötzlich Essen gerochen und als ich aufgeschaut hab, konnte ich ganz viele Fressbuden entdecken. Rippchen, Burger, Marokkanisches, Ungarisches, Pita, Hummus, authentic german Bratwurst, da gabs einfach alles! Als würde "das Schicksal" mich wieder mit Australien versöhnen wollen.. und was soll ich sagen? Es hat funktioniert :)

Magnificent: Penguin Island

Today I was like "Hey, let's go to an island - by ferry - but not take your swimsuit with you." Meeeh. Um von vorne anzufangen: Heute war ich auf Penguin Island, obwohl es sich laut Jane ja nicht direkt lohnt. In unserem Gespräch ging es allerdings nur um die Pinguine. Dabei ist die Insel allein wegen ihrer Landschaft den Weg total wert ...

Donnerstag, 25. Februar 2016

Huch, bin ich schüchtern! - Ja, man lernt sich beim Reisen selbst kennen.

Man lernt auf Reisen ja immer viel über sich selbst, wie einem gern Menschen erklären, bevor man verreist. Wohlgemerkt man selbst. Die Menschen die das sagen bleiben in der Regel daheim. "Ich glaube das wird dir gut tun." Jaja, Banane. Macht das doch mal selbst, ihr Eumel!
Naja, recht haben sie trotzdem. Man ist so auf den Ablauf der Dinge konzentriert, alles kommt einem anders vor, auch wenn es die gleiche Tätigkeit wie Zuhause ist. Allein weil man weiß, dass man da grad nicht ist.

Und beim Alleinreisen kommt ja noch das allein dazu. Was jetzt keine Beschwerde sein soll. Ich freu mich wirklich riesig, das hier gewonnen zu haben und liebe Australien mittlerweile heiß und innig! (Ich bin selbst etwas überrascht davon, wie wohl ich mich hier fühle.)
Und ich sagte ja auch schon, wie nett die Australier sind und dass ich wirklich schnell mit den Leuten in Kontakt gekommen bin. Aber die Basis von allem ist man eben doch selbst. Niemand, dem man was erzählen kann (darum macht mir wohl das Bloggen gerade so viel Spaß), aber auch niemanden, auf den man Rücksicht nehmen muss. Hat alles so seine Vor- und Nachteile. Witz ist nur, dass für einen selbst als Reisenden alles anders ist und man annimmt, es müsste für alle zuhause dann auch so sein bzw. eben total in der eigenen Welt lebt. Was, da ist alles wie immer? Wie ist das möglich..

Perth by Night (1) - Jetzt mit Video!

Am ersten Tag in Perth (klingt als wäre das jetzt ewig her..) habe ich am Infoboard des Hostels gelesen, dass zum Beispiel der Blick vom Kings Park aus (ein großer Hügel) bei Nacht zu empfehlen ist. Aber auch das Perth Council House sollte man sich bei Nacht nicht entgehen lassen, denn dort ist eine tolle Lichtshow zu sehen...
Zu eurem Glück ist mir das eingefallen, als ich am Dienstag auf dem Weg war, mir etwas zu essen zu kaufen. Wie das ausging, konntet ihr ja bereits lesen. Jetzt kann ich euch auch die Bilder zeigen, für die ich mein Wunschabendessen verpasst habe - hat sich gelohnt, ne?

Cottesloe Beach - wie im Bilderbuch!

Gestern war ich nach dem Känguru-Gucken zwar schon ganz hin und weg von Australien, wo es mir immer besser gefällt, aber ich musste noch einen draufsetzen. Also bin ich zu Cottesloe Beach gefahren. 15 Minuten mit dem Zug Richtung Fremantle (wo es am Wochenende hingeht). Spannend: Man kauft ein Ticket am BHF und wird dann kontrolliert, bevor man überhaupt zu den Gleisen kommt. Und beim Aussteigen genauso, ohne Ticket kommste von den Gleisen nicht weg. (Zumindest bei nem größeren Bahnhof wie Perth, in Cottesloe sah das wieder anders aus.) Sehr kluge Idee find ich, spart sicher Personal..

Der Strand gehört jedenfalls zu den drei größten hier an denen man auch baden gehen kann. Die anderen zwei sind der City Beach und Scarborough, die Wellen sollen bei letzterem am größten sein.

Cat buses are FOR FREE!

Als ich hier angekommen bin habe ich einen dieser roten Doppeldecker-oben-offen-Touribusse gesehen, mit denen es in ganz vielen Städten weltweit ja Touren gibt. "Ganz gut um einen Überblick über eine Stadt zu bekommen", hatte ich Mama im Kopf, also hab ich meinen Guide Jane gefragt. Sie hat mir gezeigt wo der Bus überall hält und dass es Quatsch ist.
Die meisten Orte erreicht man auch mit den vier Cat-Buslinien - und die sind gratis, während die Rundfahrt zwar hop on and off ist, man also immer ein- und aussteigen kann, aber man dennoch 40AUD zahlt. (Wofür, frage ich mich an dieser Stelle mal wieder.)

Mittwoch, 24. Februar 2016

Wo die Kängurus wohnen: Heirisson Island

Heute wollte ich eigentlich ins Museum gehen, aber ich war so angefixt von der Idee Kängurus zu sehen und nachdem ich gestern schon so dicht dran war, bin ich heute als erstes nach Heirisson Island gefahren.


Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, als ich sie endlich gesehen habe: Kängurus! Erst hab ich eins entdeckt, dann sind mir beim genaueren Ins-Gebüsch-Schauen immer mehr aufgefallen. Fünf Stück waren es insgesamt, drei haben sich im Schatten der Gebüsche vor der prallen Sonne geschützt (es hat sich teils angefüllt wie 40°, obwohl es laut Google nur 22° waren heute), eins hat am Wegesrand was gegessen, das andere hat sich an den Sonnenrand gelegt.

Essen im Hostel - yay? Neey.

Heute Morgen hab ich's groß angekündigt, ich gehe Frühstücken.
Gut, ich war nach dem Duschen dann doch etwas spät dran. Bis 10 Uhr gibt es Frühstück laut reception, ich war um 10 vor da. Habe mir bei der Rezeption gegen 10AUD deposit (Pfand) ein Set of Dishes geliehen, also Plastikteller und -Schüssel mit Besteck in einer großen Tüte verpackt. Wusste echt nicht, dass das hier so abläuft, also wenn sie das bei der Begrüßung nicht gesagt hätten. Ob das in jedem Hostel so is? Hätte Joe im Reisebüro ja auch mal sagen können, dann hätte ich mir sowas mitgenommen.. Naja. Jedenfalls, Frühstück. Inklusive in den 30AUD die ich pro Nacht zahle (zahlen würde) und für die ich auch pro Tag eine Stunde freies Internet bekomme und ein Bett im 6er-Zimmer. Ich sag mal so, es war interessant.

I'm starving..

Ich liege gerade im Bett, es ist dreiviertel Neun, und mir fällt ein, dass ich gestern gar nicht von meinem größten Problem erzählt hab: Ich bin halb verhungert! Und daran war ich auch noch selbst schuld..
Morgens war mein Körper noch auf die deutsche Zeit eingestellt und wollte nur noch schlafen, also hab ich länger gepennt. Der Termin mit Jane war erst um 1:30pm. Ich hab also das Frühstück verschlafen (wie unschwäbisch) und musste mir was zum Mittagessen suchen. Wollte eig in nem Supermarkt gucken, aber bei dem einzigen den ich gefunden hab, hab ich ernsthaft nicht den Eingang gefunden, sondern nur die Parkhauseinfahrt, haha. Dann gabs nen McDonalds aber ich hatte keine Lust draufund war nicht sicher ob mein Englisch für eine Bestelleung gut genug ist. irgendwann hab ich dann einen kleinen Convience Store gefunden, da gabs ein Vorhängeschloss, das ich noch für meinen Spint im Mehrbettzimmer gebraucht hab, und auch eine Theke mit Sandwichen. #yes! Das Sandwich war mies..

Dienstag, 23. Februar 2016

First Day. Gemischte Gefühle.

Das ist es also, dieses Australien, auf das ich mich nun seit Monaten freue. Die Reise, für die mich jeder beneidet. Ich muss zugeben, was ich zuallerst war, ist überrascht: Überrascht davon, wie gut alles lief, als ich mich vom Flughafen mit der Anleitung der sta-Menschen zum Hostel aufgemacht habe. Überrascht, weil es zur Ankunft "nur" 24° hatte und ich somit weder in meinem Reiseoutfit gestorben bin, noch alles tragen musste - denn mit dem Wind dazu wirkt es auch bei dieser Gradzahl manchmal fast "kalt".