Montag, 27. März 2017

Wall Street: Fearless Girl

Sie steht noch nicht lange da und eigentlich sollte sie auch schon längst wieder weg sein: Die Statue eines jungen Mädchens, das sich gegenüber vom berühmten Charging Bull in der Wall Street aufrichtet. Das "Fearless Girl" (Furchtloses Mädchen) wurde am Weltfrauentag, dem 25. März, aufgestellt und sollte ursprünglich nur fünf Tage stehen bleiben. Dann hat die gute eine Verlängerung gekriegt, weil sie so beliebt war. Es wurde sogar zu einer Petition aufgerufen, um dafür zu sorgen, dass die Statue für immer dort bleibt.


Heute wurde schließlich entschieden, dass sie bis zum nächsten Weltfrauentag am 8. März 2018 stehen bleiben darf. Und die Leute posen jetzt nicht mehr nur mit dem Bullen, sondern auch mit dem Mädchen..

 

Sonntag, 26. März 2017

NYC in Film & Fernsehen (7): The Avengers

Ich musste von Patrick drauf aufmerksam gemacht werden, aber natürlich kann man auch im ersten Avenger-Film Teile von New York sehen. Beispielsweise in der Endszene des ersten Avenger-Films, die ich hier nochmal einbette. (Nur angucken, wenn ihr den Film schon kennt bzw. sonst eben ohne Ton, um Spoiler zu vermeiden.)

Dienstag, 21. März 2017

Dog Run

Zwischen den so schön durchnummerierten Straßen und Avenues New Yorks sind zahlreiche kleine und größere Parks versteckt. Zum Beispiel der Union Square Park, in der Nähe meines Zimmers, der Madison Square Park, beim Flatiron, der Washington Square Park, Bowery Green in der Nähe des Charging Bulls, der Sara D. Roosevelt Park, der Bryant Park mit Eislaufanlage hinter der Public Library, ..
Haben die Parks eine gewisse Größe erreicht, findet man dort auch immer einen sogenannten "Dog Run". Dabei handelt es sich um einen abgesperrten Bereich, der nur für Hunde und ihre Besitzer da ist. Dort können sie die Vierbeiner von der Leine lassen, trainieren, mit anderen Hunden spielen oder herumrennen lassen. Wer keinen Hund hat, ist darin nicht erlaubt.


Das habe ich auch beim Filmdreh mit Bryan Cranston mitbekommen, als dort nur zwei Hundebesitzer mit ihren Hunden waren und einige Leute ohne Hund reingehen wollten, um den Filmdreh besser zu sehen. Einer der Hundebesitzer hat super streng mit uns geredet, das Theater außenrum würde die Hunde sowieso schon verrückt genug machen etc.. Da soll nochmal jemand sagen, wir Deutschen hätten es mit Regeln. Wie hält der Hund es nur in dieser Stadt aus?

Montag, 20. März 2017

Washington Square Arch

Die Washington Square Arch befindet sich im gleichnamigen Park, den ich überraschend oft überquert habe, ohne das riesige Teil zu entdecken. Fragt mich nicht wie.. Jetzt, wo Patrick zu Besuch ist, meinte er jedenfalls, wir müssten dorthin gehen. Und schau an, es war super sonnig und der Torbogen sah großartig aus! Übrigens, im Park haben wir auch einen verrückten Typen getroffen, der Tauben erzogen hat.. Aber dazu in einem anderen Post mehr.


Übrigens: Für das obere Foto hat uns der dort tätige Verkehrspolizist sogar dazu geraten, auf die Straße zu stehen, an einem Fleck zwischen seinen Absperrungen, wo wir einen tollen Blick hatten. Manche Leute hier sind echt super nett! Aber ich hab gehört, solche gibt's in Deutschland auch.

NYC in Film & Fernsehen (6): Forrest Gump

Ich gebe zu, ich habe Forrest Gump einmal gesehen. Es ist ewig her. Ich hab daher mal wieder einen kleinen Hinweis von Patrick gebraucht, der mir erklärt hat, dass Forrest Gump am Ende des Films eine Shrimp Company eröffnet - "Bubba Gump". Diese wiederum kann man am Times Square entdecken, schaut her:

Sonntag, 19. März 2017

NYC in Film & Fernsehen (5): How I Met Your Mother

Ha! Wir sind mal wieder bei einem der wenigen Punkte meiner sehr kurzen Sights-Liste für New York angekommen - der Bar, die als Inspiration für das McLaren's in How I Met Your Mother diente. Und es ist allgemein bekannt, welche große Rolle die Bar dort spielt. Als Patrick also zu Besuch war, machten wir uns dorthin auf.

NYC in Film & Fernsehen (4): Friends

Ich gebe zu, dieser Post ist ein bisschen "komisch", denn ich kenne zwar den Titel und Linda besteht auch schon lange darauf, dass ich Friends gucke. Passiert ist es bisher aber nicht. Dennoch, für alle, die die Serie kennen: Man kann hier das Haus betrachten, es steht im West Village. Ihr seht's unten.


Falls ihr was zu essen in der Nähe sucht: Der Laden "The Doghnut Project" ist ganz gut, wem nach Eis ist (auch wenn's nicht so gut ist), der kann zu "Big Gay's Ice Cream" gehen. Und falls ihr, wie Linda, vergeblich nach dem Friends-Merchandise-Shop sucht. Das Zeug wird im NBC-Shop im Rockefeller Center verkauft. Hat Linda dann nach ihrer Abreise auch erfahren.

Freitag, 17. März 2017

Ein Eiswagen der Musik macht!

Ich glaube, ich hab sowas im Wiley in Neu-Ulm, Bayern, Deutschland auch schon mal erspäht, aber das hier war doch nochmal anders - ein Eiswagen, der Musik spielte und den ich im März zweimal in New York erspähte. 


Einmal stand er jedoch an einer Ampel, beim zweiten Mal war mir nicht nach Eis. Doch sollte ich die Stadt mal im Sommer besuchen, würde ich mir definitiv dort ein Eis kaufen! Hier nun aber das Ganze in Action:

Mittwoch, 15. März 2017

Das Laundry-Mysterium

Gemessen an der Anzahl der Posts ging es hier schon überraschend oft ums Wäsche waschen in New York, haha. Habe ich das in meinen Australien-Posts überhaupt einmal angesprochen? Ich glaubs nicht. Anyways - das hier ist also der Waschsalon meiner Wahl. (Auf der 3rd Avenue zw. 28th und 29th Street.)


Ich war heute mal wieder da und habe etwas faszinierendes festgestellt: Auch wenn man nur zwei Stofftaschen voll Wäsche anbringt, sie selbst in die Waschmaschine packt, die Waschmaschine danach absucht und alles dann in einem der Wagen (die ihr hier auf den Fotos sehen könnt) zum Trockner karrt, um dort nach dem Ausladen der trockenen Wäsche ebenfalls nochmal alles zu untersuchen - man kann dennoch Zeug verlieren. Ich habe heute glaub die dritte Socke verloren. Ich mein, kein Drama, aber: WIE? Ich nenne es in typischer Millenial-Sprachmix-Kultur "Das Laundry-Mysterium". (Obwohl - sowas passiert zuhause auch.. Mhh.. )

Dienstag, 14. März 2017

Schneesturm "Stella"

Nachdem Lindas Flug gestrichen wurde und wir diese Ankündigung, zusätzlich zu allem, was bei der Arbeit und in den Nachrichten gesagt wurde, gesehen hatten, waren Linda und ich heute ziemlich gespannt, wie New York aussehen würde. Im Januar gab es schon mal eine Blizzard-Warnung, am nächsten Tag stand knöchelhoch Schnee, aber das war's.


Montag, 13. März 2017

Blizzard angekündigt

Morgen soll ein Blizzard New York erreichen. Eine solche Warnung gab es bereits im Januar vom Wetterdienst, am besagten Tag hatten wir Schnee und es war sehr wenig los, das war's aber auch schon. Starker Wind, der einen solchen Tag dann noch kälter macht, ist hier ganz normal. 


Der nun angekündigte Blizzard aber soll schlimmer sein, statt damals 6 inch (ca. 15cm), sind jetzt ist von 24inch (ca. 60cm) die Rede. Außerdem gab wurde diese Warnung in unserem Zimmer unter der Tür durchgeschoben. "Unser Zimmer", weil Linda zwar heute eigentlich ihren Abflug gehabt hätte, aber noch eine Nacht länger bleibt - ihr Flug wurde gecancelt, wahrscheinlich wegen des Blizzards. Sie fliegt nun morgen ab. Wenn's uns da noch gibt, so ernst wie sich das Schild anhört. Wir haben auf jeden Fall genug Wasser etc. da - und sind mal gespannt.

Grob übersetzt steht im Text: "Liebe Mieter, wir weisen Sie darauf hin, dass ein Schneesturm mit Vorhersagen von bis zu 24 inch Schnee für Dienstag, 14. März 2017, von Mitternacht bis 14 Uhr erwartet wird. Seien Sie vorbereitet. Wir raten dazu, genug Wasser und Essen für zwei Tage zu kaufen und wir empfehlen für den Falle eines Stromausfalls eine Taschenlampe zu besorgen. Wir weisen Sie darauf hin, dass Kerzen aufgrund der Feuergefahr nicht erlaubt sind! Es wird empfohlen, während des Blizzard nicht zu reisen. Bleiben Sie sicher und wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns. ..."

Sonntag, 5. März 2017

"Top of the Rock" auf dem Rockefeller Center: Manhattan von oben

Auf eine Aussichtsplattform zu gehen, um New York mal von oben zu sehen, war eins der wenigen Dinge auf meiner To-Do-Liste für New York. Am liebsten wollte ich auf Rockefeller Center, dessen Plattform "Top of the Rock" heißt, und von der man den Central Park sieht - beim Blick nach Uptown - und beim Blick nach Downtown das bekannte Empire State Building. Andere Aussichtsplattformen sind das besagte Empire und das One World Trade Center.
Ich bin zuerst nicht hochgegangen, weil ich dachte, ich würde das mit Mama und Jonas machen. Als diese jedoch zu Besuch waren, stellte sich raus, die wollen nicht wirklich auf eine der Plattformen und bevor die späteren Besucher (Patrick und Linda) auch keine Lust haben würden, dachte ich mir, gehe ich eben alleine da hoch. Spontan, am Sonntagnachmittag. Hui!

Mittwoch, 1. März 2017

NYC in Film & Fernsehen (3): Nachts im Museum

Als Jonas und Mama mich in New York besucht haben, gab es ein paar Dinge, die wir auf jeden Fall gemeinsam machen wollten. Dazu gehörte zum Beispiel der Besuch des großen Naturkundemuseums in der 74th, denn dort wurde die Filmreihe "Nachts im Museum" gedreht.

Bei der Ankunft im Museum, über das ihr in einem anderen Blogbeitrag mehr erfahrt, wurde uns allerdings schnell mitgeteilt: Es gibt zwar eine Liste mit Ausstellungsstücken aus dem Film, die teils noch im Museum zu finden sind. Aber man wird es womöglich schwer damit haben, sie wiederzuerkennen, weil alles woanders steht und nur wenige Stücke zu finden sind. Tolle Wurst.. (seit Claudia das mal sagte, krieg ich es nicht mehr aus dem Kopf).


Vom Film war also im Museum nicht mehr viel zu erkennen. Eines der wenigen Stücke allerdings war diese Steinstatue, die im Film immer wieder nach Kaugummi fragt. Sie schien zwar nur eine Nachbildung zu sein, für all jene, die wegen des Films ins Museum kommen. Ein Foto mit der Statue mussten mein Bruder Jonas und ich trotzdem machen..


Und für alle, die den Film nicht kennen oder schon länger nicht mehr gesehen haben: Es geht darin um einen Nachtwächter, der im Museum of Natural History arbeitet und mit den Ausstellungsstücken zu kämpfen hat, da diese nachts zum Leben erwachen. Die Statue hier nennt ihn dann gerne DumDum und will GumGum, also Kaugummi. Am Anfang dieser Szene seht ihr das Ganze in Action:


Dienstag, 28. Februar 2017

9/11 Memorial & One World Trade Center

Als Mama und Jonas zu Besuch waren, machten wir uns am Montag (FREI!), auf nach Downtown. Manhattan, ich hab es wahrscheinlich schon erwähnt, ist nicht nur in zahlreiche kleine Bezirke unterteilt, sondern auch in drei größere – Uptown, Midtown, Downtown. Alles unterhalb der 14th Street, in der ich wohne, ist Downtown, also der untere Teil Manhattans. Dort liegt auch das 9/11 Memorial, genau an der Stelle, an der am 11. September 2001 die Flugzeuge in die Zwillingstürme flogen.

Montag, 27. Februar 2017

Brooklyn Bridge (2): Hello, Sunshine!

Ich habe euch hier ja schon mal die Brooklyn Bridge im Nebel und im Dunklen gezeigt. Ich war später nochmal da, im Dunklen, und noch ein paar Mal im Nebel - und, ha! Einmal doch tatsächlich bei Sonnenschein. Montagmorgen um 9h. Ich kann's nur empfehlen - super Zeit, denn es war so wenig los wie noch nie, und das trotz des schönen Wetters. Ich gebe zu, viel blauen Himmel sieht man nicht. Aber nur, weil die Sonne so geblendet hat! Hier also ein paar Fotos, mehr zu sagen gibt es nicht.

Samstag, 25. Februar 2017

Chelsea Flea Market

Ich muss zugeben, es hat ein wenig gedauert, bis ich es zum Chelsea Flea Market (deutsch: Flohmarkt) geschafft habe. Dabei bin ich am Wochenende, wenn's über den Broadway uptown ging, x Mal an dem Schild vorbei, das dorthin zeigte..
Heute hab ich mich dann endlich hingewagt. 1 US-Dollar Eintritt kostet der Flohmarkt, aber glaubt mir, wenn ich das Geld gehabt hätte, hätte ich so viel mehr liegen gelassen.. Denn ich habe mich zum ersten Mal, nach über 2 Jahren Arbeiten mit Luxusuhren, in eine verliebt .. - ihr findet ein schlechtes Foto von dem Prachtstück unten zwischen den - ach nein, schaut her, das ist sie: 

Donnerstag, 23. Februar 2017

Täglich grüßt das Murmeltier: Flatiron

Ich habe hier bereits angedeutet, dass das Flatiron - eine von New York bekannten architektonischen Größen - auf meinem Arbeitsweg liegt. Jeden Morgen und Abend laufe ich dran vorbei, höre dem Rattern der Ubahn zu, beobachte Leute dabei, wie sie das Gebäude fotografieren und mache manchmal selbst das ein oder andere Bild.

Samstag, 18. Februar 2017

Bethesda Terrace - WOOOOOOOW.

Meine Recherche über Sehenswürdigkeiten in New York setzte sich aus diverse Erzählungen, einem kurzen Blick in einen Reiseführer, viel Google, zahlreiche Zufälle und vor allem einiges an Blogrecherche zusammen. Auf einem der Blogs stieß ich auf die Bethesda Terrace, bis ich es aber dahin schaffte, hatte ich schon längst vergessen, wie sie eigentlich auszusehen hatte. Und auch wenn ich mir das Gebäude im Central Park notiert habe, weil es so schön aussah - ich konnte ja nicht ahnen wie schön!

Freitag, 17. Februar 2017

Bryan Cranston!!! Keine 2m von mir entfernt!!

Ich habe bereits erzählt, dass ich einmal in ein Filmset hineingestolpert bin. Man, war das aufregend! Daran erkennt man auch den Tourist in mir, denn richtige New Yorker sehen das so oft, die laufen gelangweilt oder genervt durch... Doch ich hatte Glück, es war nicht das letztes Mal: Hier über meine Zeit am zweiten Filmset.

Dienstag, 14. Februar 2017

AMBER Alert - was ist das?

Vor einigen Wochen blinkte auf meinem Handy zum ersten Mal die Nachricht auf, die ihr unten sehen könnt. AMBER Alert? Ich war verwirrt und habe meine Arbeitskollegen gefragt, was das ist. Es stellte sich raus, dass das eine ziemlich gute Sache ist.

 
Wenn in den USA ein Kind verschwindet, wird der besagte Alert in lokale Suchanfragen eingebunden und übers Fernsehen und Radio verbreitet, damit jeder danach Ausschau hält - aber eben auch von den Netzanbietern an sämtliche Handynummern in der Gegend geschickt. Hier wurde also ein schwarzer Kia Sorrento aus dem Jahr 2014 bei Staten Island gesucht. Ich weiß nicht, was dabei herauskam, aber weil es sowas bei uns nicht gibt, wollte ich euch das natürlich erzählen. Was meint ihr? Sehr gute Idee, ne?

Losgeschickt wird sowas bei konkretem Verdacht, wage ich zu behaupten, denn ich habe bisher zwei solcher Alerts bekommen. Es ist nicht so, dass das ständig los geht - zum Glück. Benannt wurde das Ganze nach einer 9-Jährigen Amber, die 1996 in Texas entführt und ermordet wurde. Regional können sich die Namen des Alerts minimal unterscheiden. Die Abkürzung steht aber auch für "America's Missing: Broadcast Emergency Response". Wer mehr darüber wissen will, kann hier die Details nachlesen.

Daily Life in NYC: Pakete transportieren

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns etwas mögen lassen, die etwas auszeichnen, die auffallen. So finde ich es immer wieder amüsant, Paketboten in New York zu beobachten. Kein Traumjob, behaupte ich mal. Die Parkplätze sind knapp und wenn sie mit ihren großen Lieferwagen mal einen Platz gefunden haben, müssen sie deshalb ihre Wagen voll laden und die Pakete bis sonst wo stapeln, damit sie nicht x Mal laufen müssen.


Ok, not funny, .. aber irgendwie ist's eben doch, mh, süß, wie sie dort Tetris spielen und zu richtigen Künstlern werden. Und ehrlich mal, ein bisschen amüsant sieht's ja schon aus, oder? No offence!


Dienstag, 7. Februar 2017

Arbeiten in New York

Ein paar allgemeine Worte zum Thema "Arbeiten" habe ich hier bereits verlauten lassen. Nun bin natürlich auch ich vor allem wegen der Arbeit hier hergekommen. Auch da möchte ich euch einen kurzen Einblick geben.


Ich bin hier um beim Magazin WatchTime, dem No. 1 Luxusuhrenmagazin der USA, das zum Ebner Verlag gehört, auszuhelfen. Dabei geht es vor allem um die Website watchtime.com sowie die Auftritte in den Social-Media-Plattformen (Facebook, Twitter, Instagram - um nur die wichtigsten zu nennen).

Samstag, 4. Februar 2017

Chinese New Year (2): Parade

Über die Feier des Chinesischen Neujahrs habe ich bereits ein klein wenig berichtet. So viel ist da nicht passiert, umso neugieriger war ich auf die Parade in Chinatown, die eine Woche später stattfand - heute. Witzig: Während wir es in Deutschland nie schaffen uns zu treffen, war eine gute Freundin von mir an diesem Tag auch in New York und Sophia (ja, sie heißt genauso) und ich haben uns dort getroffen. Wer das Selfie sehen will, muss den ganzen Beitrag lesen .. :P

"Du bist, wie du wäschst" - oder so ähnlich..

Ich hatte hier ja schon mal erzählt, dass Leute, die in der Stadt wohnen, ihre Wäsche in Waschsalons waschen, weil sie keine eigene Waschmaschine besitzen. (Ja, wirklich.) Zu Anfang bin ich noch in den Waschsalon reingestolpert wie ein Anfänger, wusste nicht wo Waschmaschine und Trockner sind, auch wenn ich schnell festgestellt hab, ich habe einen guten Laden ausgesucht (Wlan, Sitze, günstig, wäscht auch sauber). Seither laufe ich da also wie ein Kenner rein - nur eines hab ich noch nicht: Einen Wäschebeutel, wie ihr ihn bei der Frau auf dem Bild hier seht.



Es gibt ziemlich fancy Modelle mit Sprüchen und ähnlichem drauf, aber auch schlichte einfarbige. Es müsste natürlich wenn dann erstes sein. Ich war bisher zu geizig/sparsam/schwäbisch und habe meine Wäsche - so viel hab ich ja nicht - auf zwei Stofftaschen verteilt. Irgendwie muss man die Wäsche ja dahin transportieren.. Es geht, aber sie sind ein bisschen doof zu tragen. Sollte ich nochmal herkommen, notiere ich hiermit also an mich selbst: Fancy Wäschebeutel kaufen. Hat außerdem sowas ultra New Yorkerisches, haha.

Montag, 30. Januar 2017

Movie Shooting in NYC

Das Leben ist voller Überraschungen! Wie diese aussehen können, zeigt es einem immer wieder auf, naja, überraschende Art und Weise. Ich lief also neulich von der Arbeit nach Hause und wunderte mich noch, was diese großen "Laster" unweit von unserem Büro zu suchen hatten. Die waren mir am Morgen schon aufgefallen, aber hatten keine wirkliche Beschriftung..

Tralala, lief ich abends nichts ahnend und wie ein Blindfisch erstmal wieder dran vorbei, bis ich auf einmal noch ein paar Straßen öhh Blocks weiter einen Flutlichtstrahler sah. OHHH! Da war's um mich geschehen, denn ich wusste: Hier wird was gedreht!

Samstag, 28. Januar 2017

Chinese New Year (1): Die Feier

Als ich ankam und mich noch eingefunden habe (was hier bereits thematisiert wurde, jaaa..), meinte meine Mom, ich solle auf jeden Fall zum Chinesischen neuen Jahr nach Chinatown gehen, das sei dort eine große Feierei. Eine kurze Recherche ergab, das chinesische neue Jahr wird sogar zweimal gefeiert. Das erste Event war die Feier am 28. Januar im Sara D. Roosevelt Park statt.

Freitag, 27. Januar 2017

Mehr erwartet: Museum of Modern Art (MOMA)

Als ich in Australien war, war es für mich irgendwie schwer reinzukommen und Museen haben mir geholfen, mich einzufinden. Und Himmel, es gab so viele tolle Werke zu sehen! Ich war noch nie so oft im Museum wie dort, sicherlich um die 10-15 Mal in den 5 Monaten.
 Hier hat es mich irgendwie nicht so sehr gereizt, insgesamt zur Zeit nicht so, aber das berühmte MOMA wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Und da es freitags von 4-8 Uhr abends gratis ist, habe ich das neulich nach der Arbeit genutzt.

Dienstag, 24. Januar 2017

Wall Street: Charging Bull

Die New Yorker Wall Street gehört zu den Straßen, die auch Nicht-New-Yorker durch Film & Fernsehen gut kennen. Durch Filme wie "Wolf of Wall Street" und andere, aber auch durch Nachrichten und die berühmten Börsengänge mancher Firmen. Zum ersten Mal war ich dort, an dem Tag, an dem ich erst im Dunklen zur Brooklyn Bridge kam, ihr erinnert euch. Dafür war's bei der Wall Street noch schön sonnig.

Sonntag, 22. Januar 2017

New York, New York - Ankunft. Desorientierung. Ankommen.

Ich muss gestehen, anfangs war ich etwas enttäuscht von New York. Von fucking New York City?! Ja, wirklich. Tötet mich nicht, aber alles hier kam mir einfach sehr überbewertet vor. Eine Kamerafahrt im Kino, in der man die Skyline und die ganze Stadt sieht, ist eben doch nochmal anders, als bei Wind und Wetter durch die Straßen zu stapfen. Das hier ist die Realität, es ist echt, es ist härter, ohne Bearbeitung und Filter, und im Januar ist es vor allem eins: kalt.


Durch Film und Fernsehen erreicht New York wohl bei jedem, der noch nicht hier war, einen immensen Coolness-Status. Vielleicht schafft es NYC diesem Ruf sofort gerechet zu werden, wenn man mit viel Erspartem anreist und nur machen kann, worauf man Lust hat. Ansonsten reicht nur: Zeit. Denn in eine andere Stadt ziehen ist anders, als dort nur seinen Urlaub zu verbringen, das habe ich bereits in Australien festgestellt.

Man kommt ersteinmal an, hat sich nicht jahrelang darauf gefreut, sondern ist noch ganz überrascht davon, dass es irgendwie geklappt hat. Zu Anfang ist alles recht "normal", Essen, Straßen, Autos, und gleichzeitig ist einfach alles extrem neu und anders. Man weiß noch nicht recht, wie man das findet und kommt sich bei manchen Fragen vor wie ein Kleinkind - Wo ist der nächste Supermarkt? Ist das tatsächlich der günstigte in der Gegend? Wie funktioniert dieser Herd? Was, das esst ihr wirklich? Und, um mal ganz ehrlich zu sein - Wieso New York gibt es hier nirgends Klobürsten?! :D
Während man selbst also noch irgendwo zwischen Desorientierung und Ankommen ist und Stück für Stück entdeckt, wie alles funktioniert, prallt diese Realität gleichzeitig auf die eigenen bewussten oder unbewussten Erwartungen und das Ganze "Oh mein Gott, du bist in XY?! Wie coool!!!", "UUUUnd, wie ist es??!", "Wow, das ist ja sicher totaaaal super??!". Und man ist noch so zögerlich "Öh, joaa?". Mit Fragezeichen dahinter, wohlgemerkt.

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber das war bisher immer (=zweimal) mein Ankommen in einer Stadt. Und mit ankommen meine ich in diesem Fall, das deuten die Beispiele an, nicht nur:
  • Physisch ankommen - "Ich bin gelandet!" 
  • Rechtlich ankommen - "Mein Pass wurde gestempelt!"
  • in der Unterkunft ankommen - "Ich bin in meinem neuen Zuhause!" 
- nein, denn dann erst folgt Tag für Tag das wirkliche Ankommen, das Da-Sein und irgendwann auch das Sich-Auskennen. Mittlerweile weiß ich, wo die Supermärkte in meiner Nähe sind, welcher der günstigste ist und wo ich am besten Wasser kaufe. Ich weiß, welche UBahn von der Uptown zu mir nach Downtown fährt und bei welcher Bank ich beim Abheben die geringsten Gebühren zahle. Ich weiß sogar, wo man welche Snapchat-Filter bekommt.


Vor allem aber habe ich gelernt, nicht nur meine ersten Lieblingssehenswürdigkeiten (Times Square, Brooklyn Bridge) zu schätzen, sondern auch vollkommen unterbewertete Orte (Saint Marks, Williamsburg Bridge) für mich entdeckt - und Kleinigkeiten, die mir im New Yorker Alltag begegnen:

ICH LIEBE die rollenden Leitern an den Bücherregalen von Barnes & Nobels am Union Square. Ich stelle mir gern vor, wie man damit an endlosen Bücherreichen entlangzischt. Außerdem erinnert es irgendwie an Harry Potter und das ist immer gut.
ICH MAG DAS RATTERN DER UBAHN, das durch die Schächte nach oben auf die Straße geweht wird. Ich stelle mich gern über die Gitter, die die Schächte bedecken, wenn eine UBahn durchfährt. ICH MAG ES, wie der Fahrtwind dann meinen Schal und den Mantel tanzen lässt.
ICH ÜBERQUERE DEN UNION SQUARE GERNE SO, dass ich auf jeden Fall am McDonalds entlang laufe. Ich mag es, Robert zu grüßen. Das ist ein Obdachloser, der den Kunden dort die Tür öffnet. Wir grinsen uns schon auf ein paar Meter Entfernung an und unterhalten uns dann immer kurz. Ich mag das. 

ICH MAG DAS HUPEN DER TAXIS, wenn sie auf eine Kreuzung zurasen. Es hat sowas New Yorkerisches - Fußgänger laufen wann immer sie wollen, die Autos hupen zur Sicherheit, wenn sie von weiterweg angerast kommen.
ICH MAG ES, mich jedes Wochenende für eine andere ungewöhnliche Mahlzeit anzustellen, immer gespannt, ob die Erwartungen erfüllt werden. 
ICH MAG ES, wenn Leute mit Kameras vor dem Flatiron stehen und Fotos machen. Und ich mag es, den Platz vor dem Gebäude an jedem Feierabend anders zu überqueren. Ich mag sogar das große Werbebanner auf einem der Dächer weiter hinten, das immerzu das iPhone 7 bewirbt und bisher erst einmal das Motiv geändert hat. Es gehört für mich irgendwie zum alltäglichen Blick auf das Gebäude.

ICH MAG ES, auf meinem morgendlichen Weg zur Arbeit große Trucks von Produktionsfirmen in den Straßen zu sehen. Ich versuche dann, so schnell wie möglich rauszufinden, worum es geht. Denn ich mag es, abends beim Set zu stehen und die Film-Atmosphäre zu genießen, bis ich mir vollkommen erfroren bin.
ICH MAG ES, abends durch die Straßen zu laufen, und zwischen den Fußgängern, Autofahrern und Bussen jemanden zu entdecken, der seinen Foodcart durch die Straßen nach Hause zieht.  
ICH MAG ES, mit der UBahn zu fahren. Ich mag die englischen Durchsagen, das Großstadtfeeling und das Rattern des Zugs. Und mit der Metrocard komme ich mir vor, wie mit dem goldenen Ticket aus "Charlie und die Schokoladenfabrik".

Es hat ein wenig gedauert, aber ich mag New York. Ich mag New York, mit all den wunderbaren Kleinigkeiten und komischen Eigenheiten, die ich Tag für Tag entdecke. Ich mag es hier zu sein, in einer Stadt, die mich immer wieder staunen lässt und über diese Chance, die so viel schneller kam, als erwartet. Aber dazu musste ich erst ankommen. *

Und das liegt auch daran, dass man ein Land durch das dort wohnen anders kennenlernt, besser, als durch einen einfachen Urlaub. Man hat mehr Zeit, man lebt sich ein, macht so viel mehr Erfahrungen, dass man am Ende ein vielschichtigeres und tiefergehenderes Bild von der Stadt.) Auch wenn ich die Frage nach den Klobürsten noch immer nicht beantworten kann. Ich bleib dran.

*Spoiler: Das Ende der Fahnenstange ist hiermit übrigens noch nicht erreicht. Meine Begeisterung für New York nahm hiermit ihren Anfang, ließ sich aber noch deutlich steigern. Stay tuned.

Samstag, 21. Januar 2017

Brooklyn Bridge (1): by night

Ich hatte mir das alles so schön überlegt: Eine Route durch Chinatown und Little Italy geplant, wollte endlich zur Brooklyn Bridge gehen und zum Karussel auf der anderen Seite des East River.. Tja, es lief etwas anderes als geplant, weil ich mehr so rumgeschlichen bin, einfach entspannt rumgeschlendert, was ich hier am Wochenende meist mache. Spontan zur Wall Street, weil das Wetter gerade so schön aus und es Spaß gemacht hat, draußen rumzulaufen.


Bis ich dann zur Brooklyn Bridge kam, hat es ganz schön gedauert und war leider schon dunkel. Naja, hat trotzdem Spaß gemacht! 
Der berühmte Blick auf die Brücke, die man aus diverse Filmen kennt, gefolgt vom Blick von der Mitte der Brücke auf die Gebäude außenherum, auf die Autos, die über die Brücke fuhren und schließlich der Blick vom anderen Ufer aus, auf die beleuchtete Brücke - das ist ungefähr, was ihr hier in Fotos seht. Jetzt viel Spaß beim Anschauen, auch wenn mir leider keine wirklich guten Aufnahmen gelungen sind.. (Bis auf das Bild oben, das wenigstens im kleinen Format was hermacht, weil man da nicht sieht wie hoch die Iso ist.. Ich habs unten nochmal reingepackt, haaha.)

Übrigens: Fällt euch auf, dass New York versucht Ulm in Sachen Nebel Konkurrenz zu machen?


NYC in Film & Fernsehen (2): Nerve

Eins der besten Dinge beim Reisen ist definitiv das Fliegen. Ich liebe es, mich in einen Flieger zu setzen, ich mag den Start und bin dabei immer ein wenig aufgeregt und voller Vorfreude. Ich liebe das Flugzeugessen in lauter kleinen Packungen und dass man einfach ganz entspannt zahlreiche Filme oder Serien schauen kann. Zahlreiche zumindest, wenn man lange unterwegs is - und die 8h (oder 9h?) von Frankfurt nach New York haben für locker drei Filme gereicht. Bzw. hätten sie, wenn ich in der Zeit nicht gleich zweimal "Nerve" geschaut hätte, haha. 

Sonntag, 15. Januar 2017

Love & Hope in NYC

Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten New Yorks (Brooklyn Bridge, Times Square, Freiheitsstatue, Rockefeller Center, ...) gibt es in den Straßen immer auch einige unbekanntere Kleinigkeiten zu entdecken. So zum Beispiel diese Schriftzüge, über die ich aus Zufall gestolpert bin, nachdem ich zuvor schon mal online davon gelesen hatte.. Hope & Love, zwischen den Straßen New Yorks.


Falls ihr euch fragt, wo es schwerer war, ein Bild ohne Leute hinzubekommen - definitiv "Love":


Da hatte ich die Kamera dann schon weggepackt und war nur noch mit dem Handy unterwegs:


Auch nett: Die Dixikloparade hinter der Installation. Fragt mich nicht, warum wieso weshalb :-)

Übrigens: An den vielen Smileys in den New-York-Einträgen ist der Cheffe schuld. Schreibt er gern in den Mails und das ist irgendwie ansteckend. Aber gegen ein bisschen fröhliche Stimmung und ein Lächeln ist ja nichts einzuwenden, oder? ;-)

NYC in Film & Fernsehen (1): Balto-Statue im Central Park

Ich sag's mal ganz ehrlich, New York gehört noch nicht lange zu meiner Reisezielliste und ich hatte daher auch nicht viel geplant, als ich herkam. Ein paar wenige Sachen gab es aber und dazu gehörte auch, die Balto-Statue im Central Park zu besuchen. 

Samstag, 14. Januar 2017

Wäsche waschen in NYC

In New York gibt es sehr viele Waschsalons. Viele, verglichen mit Ulm, wo es exakt einen gibt den ich kenne. Aber auch viele, wenn man bemerkt, dass in manch einer Straße drei Waschsalons direkt nebeneinander liegen. Ein Grund dafür ist, dass Leute, die in der Stadt wohnen, oft keine eigene Waschmaschine haben. Dazu kommen die Touristen, die wohl höchst selten mit Waschmaschine anreisen.

Dienstag, 10. Januar 2017

8 Basics über das Leben in New York

Neu in New York (und mit neu meine ich: Ich war noch nie hier, noch nie irgendwo in den USA bisher!), wurde ich von netten Zeitgenossen natürlich in ein paar Basics eingeweiht. Das möchte ich einfach mal an euch weitergeben. Ich habe noch nicht mit allem Erfahrung, daher kann ich nicht alles bestätigen oder wiederrufen, einiges stammt aber auch von mir.


Samstag, 7. Januar 2017

Perfektes Timing: Der berühmte Weihnachtsbaum beim Rockefeller Center

Ha, das war mal perfektes Timing! Als mein Kollege rr mir dieses Wochenende ein bisschen die Stadt gezeigt hat, sind wir nicht nur beim Times Square vorbei gekommen, sondern auch beim Rockefeller Center. Zum Glück! Denn da waren die Mitarbeiter der Stadt gerade dabei, alles für den Abbau des berühmten Weihnachtsbaums vorzubereiten, der vor dem Rockefeller Center steht.
Um dessen Aufbau und den geschmückten Baum zu betrachten, strömen jährlich zahlreiche Touristen und New Yorker zum Rockefeller Komplex. (Der übrigens nicht nur aus dem einen bekannten Gebäude besteht, sondern in der Tat aus mehreren.)

Mittwoch, 4. Januar 2017

Warum New York? That's why.

Wahnsinn, nicht einmal einem Jahr bin ich nach Australien aufgebrochen und habe damit auch angefangen, auf diesem Blog für euch darüber zu berichten. Nun, nach nicht mal einem halben Jahr in Deutschland, geht es schon wieder ins Ausland. Juhu!

Ein Beitrag geteilt von Sophia (@fia2010) am
Grund dafür ist dieses Mal die Arbeit. Ich will euch damit nicht zutexten, aber ein kurzer Einblick zur Einführung: Im Oktober 2016 ging es für mich mit dem dualen Studium los. Ich habe zwar schon ein Volontariat zum Transaction Editor gemacht, wollte aber immer studieren. Das ließ sich großartig mit dem Angebot des dualen Studiums beim Ulmer Ebner Verlag vereinen. Das ist dort, wo ich auch schon mein Volontariat gemacht habe, betrifft allerdings ganz andere Abteilungen.
Beim dualen Studium wechseln sich Theorie und Praxis ab, heißt: Man studiert 3 Monate in der Hochschule, in meinem Fall ist das die DHBW-Niederlassung in Heidenheim, dann arbeitet man 3 Monate. Und, was soll ich sagen, ich habe in meiner ersten Praxisphase die Möglichkeit, in unserem New Yorker Büro auszuhelfen. "Yes!", noch einmal. YESYESYESYESYES.