Vor einigen Wochen blinkte auf meinem Handy zum ersten Mal die Nachricht auf, die ihr unten sehen könnt. AMBER Alert? Ich war verwirrt und habe meine Arbeitskollegen gefragt, was das ist. Es stellte sich raus, dass das eine ziemlich gute Sache ist.
Wenn in den USA ein Kind verschwindet, wird der besagte Alert in lokale Suchanfragen eingebunden und übers Fernsehen und Radio verbreitet, damit jeder danach Ausschau hält - aber eben auch von den Netzanbietern an sämtliche Handynummern in der Gegend geschickt. Hier wurde also ein schwarzer Kia Sorrento aus dem Jahr 2014 bei Staten Island gesucht. Ich weiß nicht, was dabei herauskam, aber weil es sowas bei uns nicht gibt, wollte ich euch das natürlich erzählen. Was meint ihr? Sehr gute Idee, ne?
Losgeschickt wird sowas bei konkretem Verdacht, wage ich zu behaupten, denn ich habe bisher zwei solcher Alerts bekommen. Es ist nicht so, dass das ständig los geht - zum Glück. Benannt wurde das Ganze nach einer 9-Jährigen Amber, die 1996 in Texas entführt und ermordet wurde. Regional können sich die Namen des Alerts minimal unterscheiden. Die Abkürzung steht aber auch für "America's Missing: Broadcast Emergency Response". Wer mehr darüber wissen will, kann hier die Details nachlesen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen