Dienstag, 7. Februar 2017

Arbeiten in New York

Ein paar allgemeine Worte zum Thema "Arbeiten" habe ich hier bereits verlauten lassen. Nun bin natürlich auch ich vor allem wegen der Arbeit hier hergekommen. Auch da möchte ich euch einen kurzen Einblick geben.


Ich bin hier um beim Magazin WatchTime, dem No. 1 Luxusuhrenmagazin der USA, das zum Ebner Verlag gehört, auszuhelfen. Dabei geht es vor allem um die Website watchtime.com sowie die Auftritte in den Social-Media-Plattformen (Facebook, Twitter, Instagram - um nur die wichtigsten zu nennen).

 
 

Das Büro ist in einem großen Bürogebäude untergebracht, in dem noch allerlei andere Betriebe sind. Zum Beispiel ein Musikstudio ("Knock LOUD we are inside"), ein Hotel, .. Im Eingangsbereich sitzt ein Doorman, direkt dahinter sind die Aufzüge sowie ein Treppenhaus, das aber praktisch nie benutzt wird. Eher wird die Schlange vor den Aufzügen so lang, dass sie bis zur Straße rausgeht. Zumindest, wenn man zur "falschen" Zeit in die Mittagspause geht oder morgens "falsch" kommt.


Die einzelnen Stockwerke machten auf mich zu Anfang eher den Eindruck, als seien Wohnungen darin untergebracht statt Geschäften. Denn an jeder Türe hängt eine Nummer sowie der Firmenname, ganz ähnlich wie in großen Wohnhäusern immer der Name an der Türe ist. Außerdem sind es lauter "normale" Türen, in der Regel in der gleichen Farbe, und keine großen automatisch betriebenen/groß beschrifteten Türen oder gar welche aus Glas, wie es in vielen deutschen Bürogebäuden der Fall ist. (Wobei das natürlich nicht wirklich eine Rolle spielt, aber da es den Eindruck "anders" einfach unterstützt hat, besonders zu Anfang, wollte ich das dennoch erwähnen.)
Spannend ist auch, dass es vor den Toiletten in den Stockwerken ein Gerät gibt, in das man einen Code eingeben muss, um die Toilettentüre zu öffnen. Weil so viele Einheiten das Gebäude teilen, meinte RR. Ich denke mir bis heute nur: WHAAAT? Hahaha. Nu gut, man kann den Code schnell auswendig und dann ist es eigentlich auch kein Ding mehr.


Für die Fronttür gibt es auch einen Code, falls man außerhalb der Geschäftszeiten rein muss, für's Büro habe ich einen Schlüssel. Bin mittlerweile also total integriert. Durch unser Büro verlaufen einige Rohre, was einen ganz coolen industriellen Eindruck macht, hier aber einfach Standard ist.
Mehr kann ich bisher nicht erzählen, aber nun habt ihr einen kleinen Einblick erhalten. Soweit möglich folgen weitere solche Beiträge.

Ach, übrigens: Einmal waren wir mit den Kollegen zusammen im Belgian Beer Cafe etwas essen. Da das Magazin im Dezember umgezogen ist, war keine Zeit für das Weihnachtsessen, welches nun nachgeholt wurde. Welch' Glück für mich, es war super lecker!


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