
Gestern, Samstagabend, habe ich zusammen mit meinen neuen deutschen Bekannten Catherina, Christine und Anne den Kings Park in Perth erklommen. Die cat buses fahren wohl ganz in die Nähe, sodass es bis zu dem berühmten Park nicht mehr weit ist - aber das war uns zu einfach. Wir sind losgelaufen, weil der nächste Bus erst in 10 Minuten gekommen wäre und wir gerade so motiviert waren. Eine halbe Stunde später sah das nicht mehr ganz so aus, haha. Wir sind an diesem schönen Kunstwerk vorbeigekommen und haben auch den endlich (!) mal geöffneten Fairground des Fringe World Festivals bewundert, aber bis zum Aussichtspunkt des King Parks dauerte es noch...
Der Park ist nämlich nicht nur für seine Größe (4,06km² sagt Wikipedia) und den botanischen Garten bekannt, für den es kostenlose Führungen gibt. Vor allem der Ausblick von dem Park, der hauptsächlich aus einem großen Hügel besteht, sollte toll sein. Tags wie nachts sollte die Skyline von Perth gut zu sehen sein, sodass wir schließlich mit Karte und GoogleMaps auf dem Handy durch die Dunkelheit geirrt und schließlich da rauf gewandert sind. Gut, gewandert ist wohl eetwas übertrieben. Hoch ging es an sich nicht lange, dafür hatten wir uns instinktiv natürlich den steilsten Aufstieg ausgesucht. Und das, obwohl wir (weil auf dem Weg fast nichts los war) bis oben daran gezweifelt haben, überhaupt richtig zu laufen.

Doch einmal oben angekommen (vom Hafen in Perth aus ungefähr 4km), waren wir auf einmal nicht mehr die einzigsten. Menschen mit Kamera, mit Picknickdecken, mit Musikinstrumenten, Büchern und sogar Kinderwägen waren dort, um die Aussicht zu genießen. Ich muss zugeben, ich hab es mir eetwas beeindruckender vorgestellt irgendwie. Auch wenn es doch eindrucksvoller war, als auf dem Foto zu sehen. Naja. Wer wissen will, wie ich mit Lob umgehe, muss nur mal Marlene fragen, gell? Haha.. Hier jedenfalls auch für euch der Ausblick des Kings Park.
Für den Rückweg haben wir uns übrigens den leichteren Auf- bzw Abstieg ausgesucht. Die cat buses fuhren aber uhrzeitlich nicht mehr, sodass wir trotzdem den Weg zum Hostel zurückgelaufen sind. Keiner kann mir sagen, ich beweg mich hier nicht genug!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen