Montag, 25. April 2016

Australisches Essen: Menü für den Studi@SpaZz gekocht!

Einige von euch sind sich darüber im Bilde, dass ich regelmäßig für das lokale Studentenmagazin Studi@SpaZz koche. Dort gibt es immer ein ausländisches Menü und es hat sich vor einer Weile glücklicherweise ergeben, dass ich das kochen darf. Nun habe ich in den letzten Ausgaben zum Beispiel asiatisch oder polnisch gekocht. Mit der Reise nach Australien war klar: das nächste Menü wird australisch! Hier also ein kleiner Vorgeschmack darauf, was euch in der nächsten Ausgabe erwartet... so viel sei gesagt: Das ganz in einem Hostel umzusetzen war eine Herausforderung. Aber hat super geklappt - und jeder kennt jetzt den SpaZz und meinen Beruf. :D



Vorspeise: 

Mediterraner Salat mit gegrilltem Gemüse, dazu australisches Buschbrot Damper





 

Jeder Deutsche, den ich bisher getroffen habe (und das sind einige), hat vor allem eines vermisst: G'scheites Brot! Da war es umso verwunderlicher, dass gerade das Brot, das ich nach einem australischen Rezept gebacken habe, so sehr nach richtigem Brot geschmeckt hat. Der Salat hat übrigens zu der Frage geführt, ob ich in Deutschland "chef", also Koch bin. Denn man war sich einig darin, das habe Verkaufswert. Vielleicht sollte ich meine Berufswahl nochmal überdenken, haha? Es hat bei so viel (positivem) Feedback jedenfalls noch mehr Spaß gemacht, das zu "kochen".


Hauptspeise:


Aussie Meat Pies mit Pommes

Ich gebe ja zu, Pommes zu machen ist nicht wirklich kochen. Aber die Meat Pies sind hier, zusammen mit Sausage Rolls, die aber nicht schmecken, der klassische Hamburger Ersatz. (Keine Angst, Burger gibt es trotzdem.) Darum musste ich das einfach machen - dafür wird ja zur Vorspeise das Brot selbst gebacken, haha :D


Nachspeise:

Selbstgemachte Tim Tams












Tim Tams sind ein bisschen wie Oreos, also zwei Kekse aufeinander gestapelt und zwischendrin eine Creme. Nur, dass die Kekse anders sind und die Creme anders - also eigentlich ganz was anderes, haha. Jedenfalls ist das hier eine ganz bekannte Süßigkeit und im Supermarkt gibt es Tim Tams in zahlreichen Variationen. Ob man sie mag oder nicht ist natürlich Geschmackssache. Typisch für Australien sind sie aber definitiv. Auch wenn die meisten sie hier wohl einfach kaufen, statt sie  selbst zu machen. Ein paar Menschen im Hostel haben sie zumindest wiedererkannt, als ich noch mitten beim Backen war. Das war doch schon mal was! Und unsere französische Bäckerin hat mich beim Schmelzen der Schokolade im Wasserbad gefragt, warum ich das nicht hauptberuflich mache. Ich liebe ja meinen Beruf, aber darauf ist mir echt keine Antwort eingefallen. :D
Aber glücklicherweise gibt es ja Wege, beides zu vereinen - und das gefällt mir immer noch am besten! Freut euch also auf die nächste Studi@SpaZz-Ausgabe. Die, für alle Nicht-Ulmer, übrigens auch als Online-PDF zu haben sein wird.

2 Kommentare:

  1. Also bevor ich die Rezepte en lese und das nachkoche, warte ich lieber auf deine Rückkehr. Dann b kannst du mich bekochen ;-p oder wir kochen das zusammen (ich den Salat und du die Tim Tams).

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