Montag, 27. August 2018

Ausflug zum 10.000 Buddhas Tempel (mit überraschend vielen Fotos)

Seit der ersten Veranstaltung hier, habe ich eine Art Clique an Austauschstudenten, mit denen ich öfters mal was mache. Spontan haben wir uns letzte Woche Dienstag, 14. August, dazu entschieden, zum 10.000 Buddhas Tempel zu gehen. Nora, aus den Niederlanden, hatte ihn online entdeckt und in meinem Reiseführer steht auch eine kleine Passage dazu, inkl. Wegbeschreibung, sodass wir direkt wussten, wohin wir müssen - was Grund genug war, einfach loszugehen.

Merke: Neben der Beschreibung bzw zwischendrin folgen in diesem Blogpost auch noch 89739480274 Fotos. Ich war echt überrascht, wie viel ich fotografiert hab. Also fleißig scrollen!



"Der Weg zum 10.000 Buddhas Tempel (Man Fat Sze) führt über 431 schweißtreibende Treppenstufen, die von 500 luohan (Arhats), ebenfalls erleuchteten Schülern des Buddha, flankiert werden. Über 13.000 vergoldete Buddha-Figuren zieren die Wände der Haupthalle. In der Halle auf der folgenden Ebene bewachen die Vier Himmelskönige den daoistischen Jadekaiser - ein schönes Beispiel, wie in der Volksreligion religiöse Strömungen ineinanderfließen. Einen Blick wert ist auch die letzte Halle, in der sich in einer Glasvitrine der in Blattgold eingewickelte mumifizierte Körper des 1965 verstorbenen Klostergründers Yuet Kai befindet." - heißt es in meinem Reiseführer.


 Von dem Inneren der Hallen kann ich euch leider keine Fotos zeigen, da fotografieren dort verboten war. Dennoch hat sich der Ausflug gelohnt, denn die Gebäude waren auch von außen unglaublich schön, es gab eine rote Pagoda zu bestaunen und diverse Statuen, was natürlich schon mit dem Weg nach oben anfing.
 
 
 
 
 
 


Wie hier zu sehen, reihten sich die zahlreichen Schüler Buddhas hier in verschiedenen Posen aneinander. An einigen Stellen begannen sie zu stehen, weiter oben fiel auf, dass auch Frauen dazukamen bzw. weiter oben innnerhalb der Tempelanlage waren stellenweise nur Frauen zu sehen. Auch wenn Margot, eine Amerikanerin in unserem Kreis, meinte, es seien auch weiter unten schon Frauen dabei gewesen. 
 
 
 
 
 
 


Es gab einige Figuren, die etwas in der Hand hielten. Eine Peitsche, um sich selbst zu bestrafen, Fisch, eine Lotusblume (die im Hinduismus und Buddhismus für die Fähigkeit bekannt ist, Schmutz von sich zu weisen), später kamen auch Kinder vor.

 
 

Die Mimik der Figuren war auch immer anders, sodass es beim Weg nach oben bereits einiges zu sehen gab. Wilde Affen, die es laut Hinweisschild geben sollte und die andere Austauschstudenten bei ihrem Ausflug gesehen hatten, sind uns nicht begegnet. Ebensowenig Menschen, die sich als Mönche verkleiden und dann um Geld bitten. Was wir mit Sicherheit sagen können, denn uns sind überhaupt nur eine handvoll Menschen begegnet.

 
 
 
 
 

Dafür gab es auf dem obersten Level einen kleine See, in dem sich zwei Schildkröten tummelten. Zudem wurden wir mit einem tollen Ausblick für den ca 20-minütigen Aufstieg belohnt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Beim Abstieg haben wir einen andern Weg genommen, weil wir von oben aus diese weiße Pagoda entdeckt hatten und uns dachten, womöglich kommen wir daran vorbei. Fehlanzeige. Dafür ging es am Fuß des Berges dann durch pures Local Life, heißt ein Wohnviertel. (Wohingegen wir beim Hinweg nur an einem Einkaufscenter inkl. Ikea vorbeigelaufen sind.)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier ein paar Bilder davon, wie es unten aussah:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Nachdem wir hungrig waren, haben wir auch gleich noch für ein frühes Abendessen in einem kleinen Lokal dort gestoppt. Das war so local, dass wir froh waren, dass es eine englische Karte gab. Die Preise gingen nicht über 50 HKD (Hongkong Dollar), also circa 5 Euro. Eine Cola konnte man für nur 7 HKD, also 0,70€ dazukaufen. Da Softdrinks überall so günstig sind, trinke ich hier deutlich mehr Cola als zuhause .. Aber das gibt sich auch wieder :-)

Hier unser Essen:

 
 

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