Wir haben uns dann auf den Weg zum Sheung Long Stream (Wasserfall) gemacht, nahe Sai Kung. Das ist allerdings arg weit weg von Lingnan, heißt erstmal mussten wir mit der UBahn x mal umsteigen und danach noch mit einem Bus fahren. Dann kamen wir in Sai Kung an, von wo aus einen ein Taxi zum Eingang des Nationalparks bringen sollte. Wir haben uns allerdings erstmal Sai Kung angeschaut:
Und was gegessen:
Danach sind wir in ein Taxi gestiegen, wenn auch etwas zögerlich, weils schon etwas spät war und wir zum Abendessen verabredet waren. Im Taxi hab ich dann festgestellt, dass der Nationalpark laut Google schon zu hat - da waren wir uns dann auf einmal nicht mehr sicher, ob wir überhaupt noch reingekommen wären.
Da das Taxi dorthin aber ganz schön teuer gewesen wäre (der Grund, aus dem ich nicht unbedingt alleine zu den Wasserfällen gehen wollte), haben wir beschlossen, das nicht zu riskieren und das Taxi wieder umdrehen lassen. So sind wir zwar 10 Minuten spazieren gefahren, was man hätte vermeiden können, aber wenigstens waren wir nicht total pleite.
Wir haben uns dann also auf den Weg zurück nach Hongkong City gemacht und uns dort in einem Restaurant mit Violet und Stephanie getroffen.
Mit beiden hatte ich bisher noch nicht soo viel zu tun, aber ich mag sie und das reicht hier für die Einladung aus. Eigentlich wollten auch Johanna und Margot kommen, mit denen ich seit August praktisch nichts mehr zu tun hatte, aber die haben kurzfristig abgesagt.
Das war dann aber auch ganz gut, denn wie wir festgestellt haben, war das Restaurant ziemlich teuer. Daher haben wir nur das eine Gericht gegessen, wegen dem wir gekommen waren und das ich vorbestellt hatte: Beggar’s Chicken.
Dabei handelt es sich um ein Huhn das mit Pilz und anderen Zwiebeln gefüllt und in Lotus gewickelt wird. Danach wird das Ganze mit Ton ummantelt und dann so für ca 8 Stunden gebacken. Das Ergebnis ist ein unfassbar zartes, sehr aromatisches Huhn, das im Restaurant mit viel Theater serviert wird.
Das Team hat erst ein Foto von uns und dem Huhn gemacht, dann durfte ich es mit einem Hammer aufschlagen. Während wir gegessen haben, haben sie dann das Foto ausgedruckt und es uns zusammen mit einem kleinen goldenen Hammer mit nach gegeben. Definitiv ein Erlebnis!
Danach sind wir noch mit dem Riesenrad am Ufer von Hongkong Island gefahren. Das hat nur 2€ pro person gekostet, total super!
Dann hat Stephanie sich verabschiedet und Violet, Sarah und ich sind mit der Fähre auf die andere Seite (nach Kowloon) gefahren. Weil ich im Riesenrad schon damit angefangen habe, die anderen ein wenig zu fotografieren, haben wir dort schließlich spontan eine kleine Fotosession abgehalten.
Hab ich mir den Tag so vorgestellt? Ne. War ich zufrieden damit? Joaa. War okay. Hat vieles nicht ganz so geklappt wie geplant. Aber das wurmt mich jetzt auch nicht weiter, von daher, alles gut!

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