Dienstag, 1. Januar 2019

10/13 Days Taiwan: Neujahr an der Uferpromenade in Taipei

Heute an Neujahr waren wir etwas faul. Aber wir haben uns beide gesagt, nachdem das die letzten Tage in unserem Urlaub sind, ist das auch okay. Wir sind also nach Tamsui gefahren, wo wir am Wasser entlanggelaufen sind. 

Dann standen wir auch schon vor einigen Foodständen, und haben uns zum Frühstück/Mittagessen dort durchgefuttert.



Wir hatten:
Koreanisches frittiertes Huhn mit Pickled Radish:

 

... und diese traditionelle Wurst aus Wildschwein, die in Taiwan zur Kultur gehört. Traditionell kann man sich an den Ständen, an denen sie verkauft wird, auch noch Knoblauchzehen mitnehmen. Die schält man und dann kann der Spaß beginnen: Man beißt erst in die Wurst und dann beißt man von der Knoblauchzehe ab - schmeckt absolut genial!



 

Ein besonderes Highlight war der "türkische Eishändler," von dem Paul bereits erzählt hatte.
 
 
Der hat die Leute ganz schön auf die Schippe genommen, schien aber immer noch Spaß damit zu haben. Erst wollte Paul auch so ein Eis kaufen, hat sich dann aber nicht getraut und mich geschickt, haha:



Weiter hinten an der Promenade haben wir dann sogar nochmal zwei solcher Stände entdeckt. Aber auch wenn's witzig war, war das Eis leider sehr wässrig und nicht gut. Daher haben wir uns stattdessen lieber frittiertes Ei am Spieß gekauft:


Weiter hinten sind wir dann an einem kleinen Stück Strand vorbeigekommen, auf dem ein Künstler absolut krass gezeichnet hat:


Er hat wohl zwei Gesichter in 5 Minuten oder was gezeichnet. Irgendwie so war seine Ansage am Anfang. Während er hier selbst gesungen hat, lief beim zweiten Bild richtig coole Musik und alles ging viel flotter. Er hat da sogar den Pinsel künstlerisch durch die Luft geworfen und erstmal gezeichnet und gezeichnet, man hat null erkannt, was es sein soll, bis er das Bild hochgeworfen und umgedreht hat und ein weiteres Gesicht zu erkennen war. Das war so cool!

Wir konnten leider auch nicht stehen bleiben, um noch länger zuzugucken, weil Paul geplante hatte noch das Fort Domingo angucken, das sich am Ende der Uferpromenade befand. Kaum angekommen, stelle sich raus, dass es zu hatte - was aber auch gut war, denn wir waren zum Abendessen um 18 Uhr mit Pauls Schwester verabredet und haben festgestellt, dass wir schon etwas spät sind. Etwas, haha. Wir sind eine Dreiviertelstunde zu spät gekommen, trotz Taxi zwischendrin.


Sie hat ein BBQ Restaurant in der Stadt ausgesucht und mein Gott - ES. WAR. SO. GUT! Es war wohl Koreanisches BBQ. Wir hatten einen Elektrogrill auf dem Tisch und haben lauter kleine Schälchen mit verschiedenem Fleisch, Shrimp, Paprika, usw bekommen, die wir dann auf den Grill gelegt haben. Es gab eine großartige Sauce zum Dippen und so viel zu trinken, wie man wollte (Bier aber auch Softdrinks). Dazu gab es gratis Häagen-Dasz-Eis. Ich war im Paradies!

 
 
 

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