Heute haben wir einen Ausflug gemacht! Es ging nach Yehliu, zu einem “Geopark” mit ungewöhnlichen Felsformationen. Es hat geschüttet wie doof, schon als wir los sind und wurde im Lauf des Tages leider nur phasenweise besser. Zum Glück saßen wir erstmal im Bus.
In Yehliu haben wir uns dann erstmal was zu essen gekauft, weil wir zwar früh los sind, aber kein Frühstück hatten. Neben der Wurst mit Knoblauch hatten wir noch Spiegelei mit Tomatensauce und greens sowie gebratenen Reis mit Gemüse. Das waren, zusammen mit den Würstchen, die einzigen Gerichte dort, die ohne Seafood waren.
Danach ging es zum Naturpark - und ich war erstmal mega enttäuscht! Es sah gar nicht nach Natur aus!!
Die ersten zwei Steinformationen standen wie “ausgeschnitten” in einer vollkommen anderen Fläche! Himmel, war ich enttäuscht! So hab ich mir das nicht vorgestellt.
Als wir weiter sind wurde es zum Glück etwas besser - weiter hinten im Park wurden Touristen zwar auch über einen Weg geleitet, aber man konnte sich dadurch Felsformationen in der Natur angucken. Und an einigen Stellen durfte man sogar rumlaufen - Gott, zum Glück! Ich war so erleichtert!
Ich bin wie ein Kind strahlend zwischen den Steinen rumgelaufen und hab meine Füße fotografiert und Fossile und Felsformationen. Nur die rote Linie am Rand, die ihr auf manchen Fotos seht, hat etwas gestört ..
Bei der Hauptattraktion, einer Felsformation namens "Queen's Head" musste man sich richtig anstellen. Da waren sogar Schilder aufgestellt, auf denen die Laufrichtung vorgegeben war - man durfte an dieser Stelle nämlich nur in eine Richtung laufen. Wer (ausversehen oder absichtlich) in die falsche Richtung lief, wurde von den Mitarbeitern vor Ort ermahnt. Genauso wie jeder (auch Paul!), der auf die Idee kommt, auf eine Felsformation zu klettern, haha.
Der Queen's Head ist übrigens einer von mehreren "Mushroom Rocks." Es
sollte neben dem noch viele verschiedene Felsformationen mit Namen zu
finden geben, am Eingang gab es ein Schild, aber wir konnten keine
einzige ausmachen. Das hier:
Ich hätte ja gerne noch länger geguckt, aber Paul
meinte, wir müssen weiter, da wir noch in eine andere Stadt wollten.
Beim Blick auf dieses Bild hier, fällt mir auf, dass wir eben doch eine weitere Felsformation erkennen konnten. Das hier sind die Kerzen:
Danach sind wir dann aber wirklich Richtung Bus maschiert ...
Mit dem Bus ging es nach Keelung und von dort aus mit einem weiteren nach Jiufen. Dort gibt es die “Old Street”, eine Straße mit Foodständen und Souvenirläden. Zudem ist die Stadt dafür bekannt, dass man große Laternen mit einem mit Wunsch beschrifteten Zettel in den Himmel fliegen lassen kann. Letzteres haben wir nicht gemacht, weil es dunkel war und langsam richtig geschüttet hat.
Aber wir haben uns mit anderen Touristen mit Regenschirmen und Ponschos durch die Straße gedrängelt und haben das folgende gegessen:
Reispapier mit gecrunchter Erdnuss und Eis:
Gegrillte Mochi (japanisches Reisteigdessert), das in Kondensmilch gedippt wird:
Das ist ein Reisteigkläßchen mit einer Schweinefleischfüllung. Ich hätte mich ja nie getraut, das alleine zu probieren, aber es hat richtig gut geschmeckt!
Insgesamt fand ich die Straße ein wenig enttäuschend, weil es nicht viel neues gab. Aber Paul meinte das liege am Wetter und die Stadt sei sehr wohl einen Ausflug wert.
Wir sind dann mit dem Bus zu einem Städtchen nicht weit weg gefahren und haben von da aus den Zug nach Taipei genommen. Dort waren wir noch in einem (etwas teuren) Dumplingrestaurant, bevor es nach Hause zu Pauls Tante ging.
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