Paul ist 23 Jahre
und aus Taiwan. Er war letztes Jahr für ein Auslandssemester an meiner Uni in
Heidenheim. Dabei hat er meinen damaligen Mitbewohner, Ferdinand, kennengelernt.
Und als Paul dann ein Zimmer gesucht hat, ist er bei uns eingezogen. Wir waren
also drei Monate lang Mitbewohner/Flatmates/Roommates. (Paul ist natürlich nur
sein englischer Name. Einen chinesischen hat er auch, den kann ich mir aber
nicht merken, was genau der Grund für den englischen Namen ist.)
Jedenfalls hat
Paul mich sogar zu sich nach Hause eingeladen, als wir die Reise besprochen
haben. Heißt, wir haben uns nur für eine Stadt ein Hostel gebucht. Ansonsten
reisen wir vom Süden in den Norden und kommen unterwegs bei diversen
Familienmitgliedern unter.
Am
Sonntagnachmittag haben mich also Paul und seine Tante am Flughafen in
Kaohsiung abgeholt. Kaum angekommen, haben sie mir erstmal was zum Essen
hingestellt. „Das ist Streetfood,“ meinte Paul. „Literally, I bought it right
across the street.“ Die Nudeln heißen scheinbar „Dry Noodles,“ weil sie im
Vergleich mit Beef Noodle Soup (ein hier bekanntes Gericht) eher trocken sind,
meinte Paul. Dabei waren die Nudeln null trocken und ich hab später noch die
Sauce rausgelöffelt.
Dann stellte sich
raus, dass mein Universal-Adapter nicht ganz passend ist für die Steckdosen
hier (die gleich sind, wie die in England) und wir sind losgefahren, um mir
einen zu kaufen. Und losfahren heißt in Taiwan, dass man den Scooter nimmt
(Roller).
Es war großartigst!!! Es war schon dunkel, aber nicht kalt und ich konnte mir hinten auf dem Roller sitzend ein wenig die Stadt anschauen, wenn ich nicht gerade Pauls Handy in der Hand hatte, um ihn zu navigieren. Die ganze Insel hier läuft mit Scootern. Es gibt zwar auch Autos, aber die Roller-Anzahl hier ist Wahnsinn! Das liegt daran, dass die Insel nicht sehr groß ist und man sich auch in der Stadt sehr gut mit einem kleinen Gefährt wie dem Roller fortbewegen kann.
Es war großartigst!!! Es war schon dunkel, aber nicht kalt und ich konnte mir hinten auf dem Roller sitzend ein wenig die Stadt anschauen, wenn ich nicht gerade Pauls Handy in der Hand hatte, um ihn zu navigieren. Die ganze Insel hier läuft mit Scootern. Es gibt zwar auch Autos, aber die Roller-Anzahl hier ist Wahnsinn! Das liegt daran, dass die Insel nicht sehr groß ist und man sich auch in der Stadt sehr gut mit einem kleinen Gefährt wie dem Roller fortbewegen kann.
Vor den Ampeln sind Plätze für Roller aufgemalt und teilweise gibt es sogar eine extra Spur für Roller. Ganz abgesehen von den Rollern, die reihenweise am Straßenrand parken.
Ich fands
jedenfalls großartig, obwohl – oder gerade weil – es ein Weilchen gedauert hat,
bis wir bei einem Laden waren, der tatsächlich Adapter verkauft hat. Danach
sind wir zu einem Night Market gefahren.
Die sind in Asien
ziemlich beliebt und in Hongkong wurde mir erklärt, man kauft sich da nach dem
Abendessen nachts gerne mal einen Snack. Wobei der auch eine ganze Portion
gebratene Nudeln sein kann. Bei Paul und mir war es eher ein Abendessen.
Zuerst gab’s frittierte Pilze, die man wohl eigentlich mit Senfsauce/Tomatensauce (oder einer von x anderen Saucen) isst, aber die gabs nicht mehr. Die Pilze haben aber auch so geschmeckt und kaum das wir am Tisch eines kleinen Dumplingstands saßen, konnten wir sie auch in Chillisauce dippen, das war genial!! Genial waren auch die Dumplings selbst – und ich weiß, wovon ich spreche. Kein asiatisches Gericht hab ich bisher so oft gegessen (in Sydney hat’s angefangen!).
Zuerst gab’s frittierte Pilze, die man wohl eigentlich mit Senfsauce/Tomatensauce (oder einer von x anderen Saucen) isst, aber die gabs nicht mehr. Die Pilze haben aber auch so geschmeckt und kaum das wir am Tisch eines kleinen Dumplingstands saßen, konnten wir sie auch in Chillisauce dippen, das war genial!! Genial waren auch die Dumplings selbst – und ich weiß, wovon ich spreche. Kein asiatisches Gericht hab ich bisher so oft gegessen (in Sydney hat’s angefangen!).
Während des Essens hat Paul einen Anruf von seinem Onkel bekommen, sie wollen uns zum Abendessen einladen. Wir haben uns also wieder auf den Scooter gesetzt und sind zum Restaurant gefahren, wo Pauls Tante mit zwei Freundinnen und dem Onkel saß. Eine der Freundinnen hatte Geburtstag und alle waren schon relativ angetrunken. Sie haben mir Bier eingeschenkt und es wurden nochmal ein paar Gerichte für Paul und mich bestellt.
Mit dabei:
Salted Egg Yolk
mit Tofu (das, das ich in Tai O gemacht habe!?!):
Blumenkohl mit
Huhn:
Mit Käse
überbackene Pilze:
Danach sind wir mit der ganzen Gruppe zum Karaoke gegangen, um den Geburtstag der besagten Freundin zu feiern. Es gab weiterhin viel zu Essen und Trinken. Das Geburtstagskind hat mir erklärt, man trinke Bier aus Shotgläsern und auf Ex. "Taiwan Style" sagte sie jedesmal zu mir, wenn sie mir eingeschenkt hat, damit wir es genau so trinken. Der Spruch wurde der Running Gag des Abends.
Hier haben wir Pauls Tante und ein Foto von der Snackplate des Abends (auch wenn das Fokussieren aufgrund der Dunkelheit nicht ganz funktioniert hat):
Hier haben wir Pauls Tante und ein Foto von der Snackplate des Abends (auch wenn das Fokussieren aufgrund der Dunkelheit nicht ganz funktioniert hat):
Alles in allem ein echt toller erster Tag!
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