Dienstag, 25. Dezember 2018

3/13 Days Taiwan: In Tainan (bei Pauls Eltern)

Heute sind wir von Pauls Tante (Kaohsiung) zu Pauls Eltern gefahren (Tainan). Die Fahrt ging vielleicht 40 Minuten mit dem Zug, also nicht sehr lange. Die ganze Insel ist recht übersichtlich, weshalb hier auch die Roller so beliebt sind. Wir haben ein wenig verschlafen, daher ging's auch heute mit einem Mittagessen los. (Allerdings ungeplant, im Gegensatz zu gestern.) 


Total süß, Pauls Tante hat extra ordentlich Mais in die Suppe, die ihr auf dem Bild sehen könnt, weil sie sich gemerkt hat, dass ich von der Snackplatte beim Karaoke viel Mais gegessen hab.

 

Und ich konnte dieses verrückt aussehende schwarze Ei probieren. Hat ganz normal geschmeckt und ich hab ehrlich gesagt schon wieder vergessen, was damit gemacht wurde. Aber ich hätte es garantiert nie selbst probiert, wenn ich hier nicht die Möglichkeit hätte:



Danach hat sie uns zur Ubahn gefahren, mit der wir dann zum Bahnhof sind. Von da ging es mit dem Zug nach Tainan und dem Taxi zu Paul nach Hause. Wir haben unseren Kram abgelegt und sind dann mit dem Scooter in die Stadt gefahren. 
 
 
 
 
 
 
 
 
  

Paul hat sich dort mit Freunden zum Basketballspielen getroffen und ich bin ein wenig selbst rumgelaufen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ich hab mir die Gegend angeschaut und war dann im Rikkalumi Cafe, wo ich einen Erdbeer-Käsekuchen gegessen habe - sehr lecker!

 
 

Auf dem Weg zu einem anderen Cafe, das leider zu hatte, habe ich mir dann noch diesen Snack gekauft, einen japanischen Taiyaki. Den kenne ich schon aus New York und Stuttgart, habe ihn hier allerdings zum ersten Mal mit herzhafter Füllung probiert (Schinken und Käse) - war top! Da war es dann auch nicht so schlimm, dass das Pancake-Cafe, zu dem ich eigentlich wollte, schon früher zugemacht hat.

 
 

Paul und ich haben uns dann in einer Shopping Mall getroffen. Wir sind kurz heim, damit er duschen kann, dann ging es mit dem Scooter zu einem Night Market. Und zwar einem richtig coolen!! Auch wenn Paul meinte, der sei relativ übersichtlich. Es war großartigst! Wir haben uns alles geteilt und konnten daher total viel probieren. Heißt:

Japanische Pancakes (meiner war mit Schokolade gefüllt, Pauls mit Butter - das meinte er zumindest. Ich kann nicht beschreiben, was das genau war.)

 


Fried Chicken mit schwarzem Pfeffer:


Squid Ink Cheese & Corn Dog:


Mit Zucker überzogene Erdbeeren (und einer Tomate unten dran! So gut! Einen ganzen Spieß mit Tomaten wollte Paul nicht ... - dabei fanden wir beide, es war überraschend gut.)

 

 

Gebratene Pilze (meine mit Sojasauce und Sesam, Pauls mit Trüffelsauce):

 
 

Stinky Tofu (- riecht nicht so streng, wie man glaubt, aber schmeckt kritisch. Ganz hart an der Grenze zwischen "ohh, gut!" und "das ist ja gruselig", mit Tendenz gruselig. Ich hatte nach einem Stück genug.)

 


Teig-Teilchen (als wir an den Stand kamen, bin ich wortwörtlich auf und ab gesprungen und hab Paul und den Leuten am Stand sofort verkündet, dass wir natürlich alle Formen kaufen müssen. Keine Sorge, ich habe 2 Euro gezahlt und dafür 7 Teilchen bekommen. Es gab 6 Formen, wir hatten also das Motorrad zweimal und Paul durfte es gleich essen, bevor ich alles andere fotografiert habe. Er war erleichtert.)

 
 

Gesalzene Bohnen (von denen ich kein Bild gemacht habe. Paul meinte, die snackt man gerne auch mal zusammen mit Bier.) Und Eier am Spieß:



Zum Abschluss des Tages sind wir dann noch zu einem Ort gefahren, den mir Hao empfohlen hatte, ein Taiwanese den ich in Australien bei meinem Trip nach Tasmanien kennengelernt hatte. Am Tag hätte man sich auch ein paar Läden angucken können, nachdem wir abends da waren, haben wir uns auf die Kunst konzentriert. Und es war absolut großartig! Es gab Graffiti an den Wänden und ein tolles Haus nebenan. Es gab ein Haus, bei dem überall weiße Linien aufgemalt waren, was so geschrieben doof klingt, aber einfach genial war! Schaut euch die Bilder an:


 
 

Total hin und weg war ich aber von einem Hausdach, bei dem die Balken mit Glitzerfolie überzogen waren - absolut genial als Gegensatz zu dem Beton/den Ziegeln der Wände. Ich hab Paul ungefähr im zwei-Minuten-Takt erklärt, wie genial ich das alles finde. Hier, guckt her:


Außerdem gab es große Graffiti-Werke:

 
 
 
 
 
 
 

Man kann es sich schon denken, es war mal wieder ein absolut großartiger Tag! Das Sahnehäubchen auf dem Kuchen war dann, dass in meinem Zimmer bei Pauls Eltern (dem Zimmer seiner Schwester, die aber nicht da ist) ein kleines Päckchen und eine Weihnachtskarte auf mich gewartet haben. Von Pauls Mama, die ich zusammen mit dem Vater kennengelernt habe, als Paul nach dem Basketball kurz duschen war. Total süß von ihr!!! Bin ich froh, dass ich auch ein kleines Gastgeschenk dabei hab! (Und das noch kurz um eine Karte und einen zweiten Hongkong-Snack aus dem Koffer ergänzen konnte - ich hab sowieso viel zu viele Snacks dabei!)


PS: Paul denkt ich sei leicht zu beeindrucken, weil ich alles so super finde und immer "Ok" sage, wenn er was vorschlägt. Ich bin einfach nur maximal entspannt. Dennoch meinte er, es sei ja schon fast eine Erleichterung, dass ich das "stinky tofu" heute nicht gut fand. Endlich mal was, was ich nicht total super fände, haha. Ich versuche die nächsten Tage glaub mal, kritischer zu sein, haha.

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