Freitag, 7. September 2018

Die erste richtige Uni-Woche

Hallo zusammen! Jetzt bin ich ja schon eine ganze Weile hier, aber erste letzte Woche fanden die ersten Vorlesungen statt. Warum? Weil es davor lediglich einige Einführungsveranstaltungen für Austauschstudenten und dann Erstsemester gab. Ds eigentliche Studium beginnt hier im September.


Innerhalb dieser ersten Woche konnte man sich zudem einige Kurse anschauen und dann noch wechseln, das nannte sich "Add & Drop Period". Genau genommen stehen also erst jetzt die Kurse fest. Ich dachte erst, bei mir wird sich nicht viel tun, weil meine Kurse die, die ich in Deutschland gehabt hätte, ersetzen müssen und daher in Absprache mit der DHBW ausgewählt wurden. Aber ein bisschen was hat sich doch getan.



Einen ursprünglich angepeilten Kurs gab es bei der Online-Registrierung vor ein paar Wochen nicht, daher war ich zu Anfang letzter Woche noch bei  "English for Employment" angemeldet. Aber schon nach der ersten Stunde habe ich festgestellt, das ist ziemlich einfach und vielleicht nichts für mich. Zudem hat sich herausgestellt, dass "International Marketing Management" doch stattfindet - ein Kurs, bei dem mir zu Anfang gesagt wurde, dass es ihn dieses Jahr nicht geben würde. Ich habe da also getauscht. Damit hatte ich insgesamt fünf Kurse, um drei Kurse in Deutschland zu ersetzen.

Sechs Kurse dürfen Studenten hier maximal pro Semester besetzen, weshalb ich zuerst noch einen Kurs namens "Food, Culture & Identity" hinzugefügt habe. Klingt großartig und passt gut zu meinem in den letzten zwei Jahren deutlich gestiegenen Interesse an der Foodindustrie. Ich war also zufrieden, auch wenn der Kurs teils auf Kantonesisch stattfinden sollte. Ich dachte ich schau mal, wie groß der entsprechende Anteil ist. Diese Idee hatte sich allerdings erledigt, als ich gesehen habe, dass es auch einen englischsprachigen Journalismuskurs gibt. WUHU! Food also gegen Journalismus getauscht, womit ich schon jetzt absolut zufrieden bin, auch wenn wir das Fach erst einmal hatten. Mein Stundenplan sieht jetzt also wie folgt aus:

Von der Stundenanzahl her ist das deutlich weniger, als in Deutschland. Allerdings sind das ja nur die Präsenzstunden und man muss nebenher immer wieder Texte lesen, es wird einiges an Gruppenarbeiten und Präsentationen geben und ich habe mich auch noch für zwei Kurse mit extra Verpflichtungen angemeldet (ausversehen), daher wird mir garantiert nicht langweilig.


In der DH in Heidenheim sitzen wir mit den gleichen Leuten im gleichen Raum und haben die gleichen Fächer, das ist also wie Schule (weil das Theorie-Semester an der Hochschule bei dualen Studenten kürzer ist, weil die andere Hälfte gearbeitet wird; bei Uni-Studenten ist das natürlich anders). Hier ist mehr hin- und herlaufen, Räume wechseln, zwischendrin zurück ins Studentenhostel/Zimmer, weil wir ja so nah am Campus wohnen. Das ist zum Einen gut, zum anderen etwas zeitaufwändiger und die DHBW-Version kommt mir effizienter vor.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen