Das sind Johanna (aus DE) und ich beim gemeinsamen Abendessen im Chinesischen Restaurant auf dem Uni-Campus. Ich hatte Schwein & Ente, direkt auf dem Teller vor mir, nicht so gut. Vor Johanna steht frittiertes Huhn süß-sauer.
Hier haben wir Yun (Südkorea) und Margot (USA). Vor Yun steht ein Teller den ich nicht mehr ganz beschreiben kann, aber es war ein Gericht mit irgendeinem Fleisch, Ei und einer creamy Sauce, wenn ich mich recht erinnere. Vor Margot steht unser Favorit, Bohnen mit Hackfleisch. Ja, es wird seehr viel Fleisch in der traditionellen Küche hier verwendet. Viel Schwein und natürlich Meeresfrüchte und Fisch, weil Hongkong am Wasser liegt. Reiseführer weißen darauf hin, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass Knochen am Fleisch gelassen werden. Kann ich bestätigen, haha. Nora (Niederlande) war aber auch schon bei einem Essen, da wurde der Hühnerkopf als Deko mit auf einen Teller gelegt.
Diese Suppe gab es beim Ausflug nach Tai O. Sie war mir nicht ganz neu, ich hatte sie mal in einem chinesischen Restaurant in Karlsruhe, als ich mit Klara und Papa bei der Kunstmesse Art war. Fand ich damals schon gut, ist sie auch heute noch. Man stelle fest, auch mit den Süß-Sauer-Gerichten von oben, manchmal sind die Gerichte in Deutschland gar nicht soo eingedeutscht. Der einzige Unterschied hier: In der Suppe sind nicht nur Meis und Ei, sondern auch Hackfleisch. Ich glaube bei uns war Huhn drin. Dennoch, mein Favorit im Restaurant in Tai O. Ich habe nicht alle Gerichte dort fotografiert, aber es gab unter anderem das Süß-Sauer-Huhn:
Deutlich gewagert war dieses Gericht, bei dem wir eine ganze Weile gebraucht haben, um das Fleisch zu definieren. Schwein, mit einer Sauce mit Shrimppaste, sehr typisch für die Gegend und vor allem Tai O.
Es hat schlimm gerochen. Wir haben uns alle etwas davor gefürchtet, um ehrlich zu sein. Jemand hat sich beim Probieren die Nase zugehalten. Aber wir haben alle brav probiert. Nochmal genommen haben wir uns aber nichts, nur zwei Leute am Tisch fanden es super..Der Geschmack war einfach nur soo stark und ehh KOMISCH. In Großbuchstaben.
Hier haben wir ein Frühstück aus der Einführungswoche. War ok. Brötchen wie diese sind der Grund dafür, dass Deutsche sich im Ausland über Brot beschweren. Zu Recht.
Hier haben wir einen Bubble Tea, den ich allerdings nicht mochte. Ich glaube es war Schwarztee mit Milch, beim nächsten Mal probiere ich das Ganze mit Yasmin-Tee. Die "Bubbles" sollen Regenbogen Bubbles sein. Die fand ich ausnahmsweise mal ganz gut, dabei waren Bubbles früher der Hauptgrund, aus dem ich Bubble Tea nicht mochte.
Hier springen wir in der Zeit etwas zurück - im Chinarestaurant gab es zum Nachtisch schwarze, warme Sesamsuppe. Was zur Hölle?! Definitiv eins der am verwirrendsten Gerichte für Western Cultures. Suppen sind in Asien allerdings eine beliebte Nachtischform, Sesam ist (neben Matcha, gesüßter Kondensmilch und roten Bohnen, auch gern als gesüßte Paste) eine beliebte Zutat. Irgendjemand an einem anderen Tisch hat die Suppe ganz gegessen, an unserem Tisch haben wir zu viert in drei Schüsseln rumgelöffelt. Wir mochten es gar nicht. Die anderen fanden es zu süß, ich fand es hat so geschmeckt, wie es ausgesehen hat - nach verbranntem Kaffee. Sorry.
Beim besagten Essen, auch hier im Video zu sehen, wurden wir ermutigt alles zu probieren. Ich sagte, dass ich kein Seafood mag, woraufhin mir Winnie einen Shrimp-Dumpling in meine Schüssel gesetzt hat. Aha :D War ok. Bei den Siu Mai, einer anderen Art Dumpling, hab ich dann aber wirklich erfolgreich abgelehnt. "Dumplings" sind Knödel, gleichzeitig bezeichnet das englische Wort aber auch gefüllte Teigtaschen, was hier eher gemeint ist. Vielleicht probiere ich die Siu Mai mal, dann zeige ich gerne ein Foto, jetzt hab ich erstmal noch ein kleines Video von einigen Speisen für euch - und eine Speisekarte:
Die besondere Herausforderung war der Nachtisch, diese fest gewordenen Pudding-ähnlichen kleinen Teile aus Kokosmilch und roten Bohnen. Viele mochten das nicht, ich finde es hat überraschend gut geschmeckt.
Das hier ist eine Waffel, die von hier kommt, die sogenannten Hongkong Waffel. Sie ist auch bekannt als Eggwaffel oder Bubble Waffle und mittlerweile überall auf der Welt erhältlich. Dennoch ist sie hier natürlich in mehr Varianten zu haben und viel günstiger.
Dieses Abendessen hier ist aus einem chinesischen Restaurant aus dem Fu Tai-Shoppingcenter, das direkt neben der Uni liegt. Es ist typisch beim Essengehen hier, sich einige Gerichte zu teilen. Vor mir steht Ei mit Tomatensauce, die anderen zwei Gerichte sind Fleisch mit Süß-Sauer-Sauce. Wie ihr sehen könnt, schon fast ein Klassiker von mir:
Hier haben wir eine sehr erfrischende Wassermelonen-Drink. Das Innere wurde mit kaltem Wasser püriert:
Das hier ist ein kleines Küchlein, dessen Name ist leider schon wieder vergessen habe. Es ist in süß und salzig erhältlich, das hier ist die süße Version mit Nuss-Füllung. Empfohlen wurde es mir von einer Studentin, die Gruppenleiterin war bei dem Trip nach Tai O. Wir waren dort in kleine Gruppen eingeteilt, um zwischendrin einfacher zählen zu können etc. Ihr Name? Curry.
Übrigens: Falls ihr euch über die einfach auszusprechenden Namen der Asiaten wundert, das ist hier englischer Name (ebenso bei meinem Buddy "Winnie"). Asiaten können sich einen englischen Namen aussuchen, weil der Westen zu doof ist alles andere auszusprechen. Danke, dass ihr es uns einfacher macht! Den Namen geben sie sich allerdings oft zu Beginn des Englischunterrichts, daher kommen da bisweilen schräge Namen vor. Das hat mir zumindest mal Ferdinand erzählt, mit dem ich meine erste WG in Heidenheim geteilt habe. Bei einem Praktikum, das er in einer chinesischen Firma gemacht hat, hieß die Sekretärin "Barbie" und viele andere "Apple" und "Cherry".









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