Freitag, 6. Mai 2016

Roadtrip (2): Kings Canyon

Wie bereits berichtet ging es nach dem ersten Tag im Outback, an dem wir den Uluru/Ayers Rock bewundert haben, zum Kings Canony. Das waren mit dem Auto circa 3 Stunden fahrt, die Andi und ich uns geteilt haben. Ja, ich! Es war einfach DIE Gelegenheit, wieder ins Autofahren reinzukommen, mitten im Nichts. Erst dachte ich, der Linksverkehr wäre schwierig, aber das hatte man eigentlich ganz schnell raus und so haben wir uns auf die Landschaft konzentriert.. Mäßig abwechslungsreich war das, denn wie bereits gesagt - wir waren mitten im Nichts.
Es wäre übertrieben zu sagen, dass uns während den drei Stunden nur zwei Autos begegnet sind, aber mehr als zehn waren es sicher nicht. Recht schnell gingen auch die Radiosender aus. In Yulara, der kleinen Häuser-Ansammlung nahe des Ayers Rock gab es noch etwas Empfang, doch beim Berg selbst und auch auf dem Weg zum Canyon und dort waren wir komplett abgeschottet. Zum Glück hatte das Auto einen iPod-Anschluss, sodass uns zumindest die Musik während der Fahrt nicht ausging.
Beim Kings Canyon kamen wir so um 15/16h an, sodass wir noch genug Zeit für die große Wanderung in und auf dem Canyon hatten, die ungefähr 3,5h dauern sollte. Die Fliegen waren natürlich auch schon da.. 
Auf dem Weg über den Canyon sind wir in eine Gruppe junger Erwachsener gestolpert, die dort eine Tour gemacht haben. Witzigerweiße sind wir denen bei Kata Tjuta am nächsten Tag gleich nochmal begegnet, haha :D Los ging es für uns alle mit diesem steilen Aufstieg. Danach ging es gemäßigter weiter.
Ich muss sagen, mein Favorit blieb trotz der Aussicht von dort oben der Uluru. Ich war etwas enttäuscht vom Canyon, hatte mir das beeindruckender vorgestellt, irgendwie. Andi hingegen fand den Canyon am besten.
Natürlich haben wir trotzdem brav das typische Touristenfoto gemacht, dass da so aussieht:
Und wir haben neben dem "normalen" Walk auch noch die kleine Extratour zu einem Wasserloch im sogenannten "Garden of Eden" im Canyon gemacht. Im Wasserloch trieb ein totes Känguru. Ob das bedeutet, dass die dort eigentlich trinken? Oder eher das Gegenteil, weil sie sonst vertrauter mit der Umgebung wären und so etwas nicht passieren würde? Ich bin mir nicht sicher..
Dann ging es mit der Tour weiter..
Gesehen haben wir zum Beispiel noch diesen gruseligen Abgrund, der mir vor allem wegen der steilen Wände Bedenken gemacht hat. Alles in allem war der Walk über den Canyon natürlich trotzdem interessant. Abends haben wir für jeweils 10$ unser Auto auf einem Campingplatz abgestellt und dann dort geschlafen. Am nächsten Tag ging es dann zu Kata Tjuta. 

2 Kommentare:

  1. Also die Bilder sehen schon cool aus. Aber ob ich so rumlaufen müsste?! ;-)

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    1. Da irgendwie jeder einen Hut mit Fliegennetz auf hatte, ich den aber nirgendwo gefunden habe, haben wir uns so beholfen :D Oder mit einem kleinen Ästchen vor dem Gesicht rumwedeln, das hat die Fliegen auch ferngehalten :D

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