Bevor wir jedoch dort ankamen, haben wir öfters am Straßenrand angehalten, wenn uns der Ausblick gefallen hat. Unter anderem hier .am Spiky Beach:
Auf der Fahrt an diesem Tag habe ich auch verstanden, warum Andi bei unserem Ausflug zum Uluru immer solche Bedenken hatte, was das Fahren im Dunklen angeht. Der war nämlich vor mir in Tasmanien und dort liegen am Straßenrand zahlreiche Tiere, die im Dunklen überfahren wurden. Wir haben auf der Heimfahrt am Abend leider auch eines überfahren.. es war einfach so dunkel, das Tier hat sich trotz des Motorengeräuschs und der Scheinwerfer nicht bewegt und hinter uns war dicht ein anderes Auto, bremsen wäre also keine gute Idee gewesen. Wir hatten den ganzen Abend ein schlechtes Gewissen, bis wir am nächsten Tag abgelenkt wurden.. Aber dazu in diesem Post mehr.Jetzt erstmal ein paar schöne Fotos von uns am Parkplatz vor dem Aufstieg zum Blick über die Wineglas Bay. Dort wurden wir nämlich von sehr zutraulichen Wallabys empfangen - das war eine schöne Überraschung! Die dritte im Bunde auf den Fotos ist neben Hao und Wen übrigens Jill, die auch mit uns unterwegs war.
Nachdem wir uns gefühlt stundenlang mit den Wallabys beschäftigt hatten, haben wir uns dann zum Aufstieg begeben, um mit der Wineglas Bay endlich eine der bekanntesten Sehenwürdigkeiten Tasmaniens zu sehen.
Hatte ich erwähnt, dass ich hier richtig viel wandern bin? (Ja, WANDERN, Andi! :D) Der Blick auf die Wineglas Bay war jedenfalls ganz nett. Aber (Marlene wird seufzen, wenn sie das liest) so richtig beeindruckt hat er mich ehrlich gesagt nicht. Es war schön, aber nach zahlreichen Schwärmereien von Tasmaniens wunderbarer Natur hatte ich mir doch etwas mehr versprochen. Aber es war ja auch erst der Anfang..
Aber wir hatten dort zumindest mal die Gelegenheit, jemandem die Kamera für ein Gruppenfoto in die Hand zu drücken, bevor es dann nach unten ging - wo uns die spätnachmittägliche Sonne einen schönen Ausblick beschert hat. (Kann man das sagen, Melissa? "spätnachmittäglich"? :D)
Auf dem Weg zum Hostel in Bicheno haben wir dann noch beim Cape Tourville Lighthouse, ebenfalls im Freycinet Nationalpark, angehalten. Und das war es absolut wert, denn der Ausblick war toll!
Diese kleinen Inseln mitten im Wasser fand ich ja besonders schön. Und der Leuchtturm ist spezielle für dich fotografiert, Claudia ;-)
Im Hostel entstand dann, wegen der tollen Kissenbezüge, nochmal ein Gruppenfoto von uns Mädels, haha. Sonst sind die Hostels meist mit einfarbigen Bezügen ausgestattet. Getoppt wurden diese hier nur von meinem Hogwarts-Kissenbezug im Hostel in Launceston, haha. Aber davon gibt's kein Foto.
Nach dem Einchecken im Hostel in Bicheno haben wir uns dann noch zur Küste aufgemacht, wo man bei Sonnenuntergang wohl (ähnlich wie in Melbourne) Pinguine bei ihrem Heimweg vom Wasser zu ihren Nesten beobachten kann. Hao hat etwas von einer Insel namens "Diamond Island" gelesen, ganz in der Nähe von Bicheno, wo es wohl Pinguine geben sollte.
Gesehen haben wir außer diesem Schild allerdings nur ein, zwei rennende Schatten, denn man darf eigentlich nur Taschenlampen mit rotem Licht einschalten. Also haben wir unsere Lichter auf den Weg vor uns gehalten, um nicht zu stolpern, und da eben manchmal den ein oder anderen Pinguin weglaufen gesehen, das war's. Trotzdem war es ein schönes Erlebnis... Und gehört haben wir sie auf jeden Fall, die schnattern nämlich ganz schön laut!


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