Die neue Gruppe kannte ich, wie ich schnell festgestellt habe, auch schon – zumindest vom Sehen. Es werden bei den Touren schließlich immer ungefähr die gleichen Sehenswürdigkeiten angefahren und den Bus von „Aussie Adventurer“ hatten wir schon öfters gesehen, ebenso die Gruppe. Das coolste kannte ich bis dahin noch nicht, das war unser super witziger Tourguide Brad. Das ist der Kerl, den ihr auf dem Bild oben seht.
Weniger Glück hatte ich allerdings mit den Sitzplätzen im
Bus, denn jeder hatte schon einen festen Sitznachbar und es kamen kaum neue
Leute dazu. Mit einer von ihnen, Melanie, bin ich in der hintersten Reihe
gelandet. Himmel, war das holprig! Denn der Bus in dem wir jetzt unterwegs waren,
war 4WD, also ein Four-Wheel-Drive (Allradantrieb), denn bei dieser Tour sollte
es noch viel mehr ins Gelände und auf unbefestige Straßen gehen, als bei der
Route von Perth nach Broome. Los ging es dafür noch relativ harmlos mit Tunnel
Creek.
Ein Creek ist ein Bach, es handelte sich hierbei also um einen Bach, der teils in einer Höhle lag.
Bevor wir uns allerdings in die Höhle aufmachten, haben die Aboriginies, die dort Führungen veranstalteten und das Ganze irgendwie "im Griff" hatten, eine kleine Zeremonie abgehalten und Gras in einer Tonne verbrannt.
Danach ging es in die Höhle - und es war echt cool! Ich hatte zum Glück noch rechtzeitig gelesen, dass man eine Taschenlampe mitnehmen sollte. Die haben wir hier nämlich sofort gebraucht, denn wir betraten Tunnel Creek durch eine felsige Öffnung, dann wurde sofort ein wenig über Felsen geklettert, aber noch ganz easy, um dann durch knöchelhohes Wasser zu waten. Man hat da immer die Wahl: Schuhe anlassen, sie werden aber nass, oder barfuß gehen, wovon sich manche mehr Halt versprachen. Ich habe mich generell für Schuhe an entschieden. Sind die Füße einmal nass rutscht man ja sofort aus, so mein Gefühl. Aber da waren alle anders.
Zurück zur Höhle: Nachdem wir den Bach einmal überquert hatten, liefen wir über eine Art „Sandbank“ aus Kieselsteinchen tiefer in die Höhle. Mitten drin gab es einen kleinen Vortrag von einem Aborigine und seinem Sohn, die zusammen ein Lied sangen und uns auch ein wenig von der Höhle erzählten. Viele Natursehenswürdigkeiten haben eine tiefe Bedeutung für die Aborigines, die Uhreinwohner Australiens. Ich muss gestehen, ich erinnere mich nicht mehr richtig daran. Aber ich habe immerhin vom Gesang ein klein wenig was für euch aufnehmen können. Es ist ein Video, aber eigentlich geht es nur um den Ton..
Ein Creek ist ein Bach, es handelte sich hierbei also um einen Bach, der teils in einer Höhle lag.
Bevor wir uns allerdings in die Höhle aufmachten, haben die Aboriginies, die dort Führungen veranstalteten und das Ganze irgendwie "im Griff" hatten, eine kleine Zeremonie abgehalten und Gras in einer Tonne verbrannt.
Danach ging es in die Höhle - und es war echt cool! Ich hatte zum Glück noch rechtzeitig gelesen, dass man eine Taschenlampe mitnehmen sollte. Die haben wir hier nämlich sofort gebraucht, denn wir betraten Tunnel Creek durch eine felsige Öffnung, dann wurde sofort ein wenig über Felsen geklettert, aber noch ganz easy, um dann durch knöchelhohes Wasser zu waten. Man hat da immer die Wahl: Schuhe anlassen, sie werden aber nass, oder barfuß gehen, wovon sich manche mehr Halt versprachen. Ich habe mich generell für Schuhe an entschieden. Sind die Füße einmal nass rutscht man ja sofort aus, so mein Gefühl. Aber da waren alle anders.
Zurück zur Höhle: Nachdem wir den Bach einmal überquert hatten, liefen wir über eine Art „Sandbank“ aus Kieselsteinchen tiefer in die Höhle. Mitten drin gab es einen kleinen Vortrag von einem Aborigine und seinem Sohn, die zusammen ein Lied sangen und uns auch ein wenig von der Höhle erzählten. Viele Natursehenswürdigkeiten haben eine tiefe Bedeutung für die Aborigines, die Uhreinwohner Australiens. Ich muss gestehen, ich erinnere mich nicht mehr richtig daran. Aber ich habe immerhin vom Gesang ein klein wenig was für euch aufnehmen können. Es ist ein Video, aber eigentlich geht es nur um den Ton..
Danach ging es noch ein Stück weiter in die Höhle, die kurz
nach dem Gesangsstopp eine Öffnung nach oben hatte, durch die Licht
hereinschien. Das reichte allerdings nicht weit und ich war echt froh, mir in
Broome noch eine Taschenlampe gekauft zu haben.
Ich muss sagen, die ganze
Tour durch Tunnel Creek war für wenige ein Highlight und verglichen mit vielen anderen Sachen auch eher low. Zwischendrin trafen wir einmal Jason und meine alte
Reisegruppe bzw den Teil davon, der auch bis nach Darwin weiterfuhr. Das war
ein Fest! Aber auch insgesamt fand ich Tunnel Creek eine wirklich tolle Sache und es war eines meiner persönlichen Highlights der Broome-Darwin-Tour, auch
wenn ich das kaum erklären kann. Es war irgendwie sehr schön. Auch das durchs
Dunkle krapseln fand ich einfach nur super. Wenn ich sowas nochmal mache, kaufe
ich mir eine Stirnlampe! Die Taschenlampe beim Klettern immer in der Hand zu
halten ist nämlich etwas doof..
Nach dem Ausflug in Tunnel Creek, wo man übrigens kurz auf der anderen Seite raus ist, hier auf dem oberen Bild zu sehen, dann aber wieder zurück gelaufen ist, ging es zum Campingplatz des Abends.
Es war einer der ersten Abende in einem neuen Swag und damit auch ein wichtiger – denn jeder kennzeichnete seinen Swag oder merkte ihn sich und hatte von da an genau diesen Swag für die nächsten 9 Tage. Bei dieser Tour wurde nämlich nicht, wie bei den vorherigen 9 Tagen, in Hostels „am Wegesrand“ geschlafen, sondern es ging tief in verschiedene Nationalparks hinein und dort gibt es Campingplätze – und da schläft man in einem Wohnmobil oder eben einem Swag. Oben seht ihr, wie ich mir die Zettel an meinem Swag abfotografiert habe, um es später wieder zu erkennen, haha.
Man kriegt es ein klein wenig raus, darin zu schlafen. Wirklich gut geschlafen habe ich im Swag selten, muss ich wirklich sagen. (Ihr erinnert euch: Ich schreibe diese Einträge hier, die ab dem 2. Juli, wegen mangelnder Internetverbindung auf Campingplätzen, Monate später. Internet, haha.. Da gab es meist nicht mal Strom!) Und ich glaube, um ehrlich zu sein, es war meist viel zu kalt im Swag. Aber sei’s drum, je nach Campingplatz war der Blick auf die Sterne GROSSARTIGST!
Bevor wir uns an diesem ersten Tag jedoch hingelegt haben,
gab es noch ein Fischcurry. (Nein, Sophia mag das nicht, aber sie hat es brav
ohne zu meckern gegessen. Fürs Meckern in dieser Gruppe waren andere
zuständig.^^) Das wurde gekocht, denn eine der spaßigsten Aktionen mit Brad war, dass er mitten beim Fahren manchmal einfach am Straßenrand hielt. Dann folgte eine Durchsage die ungefähr so war: "What time is it, folks? Time to collect fire wood!" Und die ganze Gruppe ist aus dem Bus gekrakselt, hat am Straßenrand morsches Holz und abgebrochene Äste gesammelt und diese zum Bus geschleppt, auf dessen Dach Brad stand und das Ganze verstaut hat.
Ich gebe zu, mit dem Foto des Feuers oben habe ich die Reihenfolge des Posts etwas durcheinander gebracht. Aber ich denke, ihr könnt noch folgen. Vor dem Fischcurry am Feuer, als wir den Campingplatz gerade erreicht hatten, ging es für alle die wollten noch in die Windjana
Gorge. Die war einfach zu begehen, ein Trampelpfad zum Reinlaufen, keine Höhle,
nicht steinig, alles super. Ich hatte zwar die Kamera dabei, im Gegensatz zu oben, wo ich nur mit dem Handy unterwegs war. Dennoch sind die Fotos nicht gut geworden, es wurde schon dunkel.. Aber könnt euch zumindest ein bisschen einen Eindruck machen.
In der Windjana Gorge gab es einen breiten Bach, der zu einem See wurde, in dem es Freshies gab. So nennt man die Freshwater Crocodiles.
Im Gegensatz zu großen Salties (saltwater crocodiles) sind Freshies relativ klein und ungefährlich für Menschen. Dennoch weiß man ja nie, also haben alle brav Abstand gehalten. Wirklich viel gesehen haben wir aber nicht, mit Glück ein paar Schatten und Augenpaare, denn es war abends und wurde ja auch schon dunkel. Das war übrigens auch der Grund, warum einige von uns, inklusive mir, abends überhaupt noch in die Schlucht gingen. Sie war nicht weit von unserem Camp entfernt und wir wollten den Sonnenuntergang sehen (wie gesagt, großes Ding in Australien und manchmal ja auch echt zum Niederknien schön).
Am
nächsten Morgen ging es dann nochmal mit der ganzen Gruppe in die Windjana
Gorge. Außerdem hatte ich bei Tageslicht endlich die Chance, die SWAGs zu fotografieren. Hier seht ihr sie:
In der Windjana Gorge gab es einen breiten Bach, der zu einem See wurde, in dem es Freshies gab. So nennt man die Freshwater Crocodiles.
Im Gegensatz zu großen Salties (saltwater crocodiles) sind Freshies relativ klein und ungefährlich für Menschen. Dennoch weiß man ja nie, also haben alle brav Abstand gehalten. Wirklich viel gesehen haben wir aber nicht, mit Glück ein paar Schatten und Augenpaare, denn es war abends und wurde ja auch schon dunkel. Das war übrigens auch der Grund, warum einige von uns, inklusive mir, abends überhaupt noch in die Schlucht gingen. Sie war nicht weit von unserem Camp entfernt und wir wollten den Sonnenuntergang sehen (wie gesagt, großes Ding in Australien und manchmal ja auch echt zum Niederknien schön).
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