Ohne Kamera bin ich aufgebrochen, auch sonst hatte niemand groß was dabei. Alles wurde im Bus gelassen, mit dem wir vom Campingplatz aus noch ein kleines Stück zur Schlucht fuhren. Der Grund dafür ist der, dass es eine nasse Schlucht ist. Und zwar nicht nur ein bisschen nass, sondern sehr nass, sehr rutschig und gleich am Anfang muss man die Kleidung ablegen und durchs Wasser schwimmen, später dann durchs Wasser waten und wieder schwimmen, …
Ich habe das gehört und ich muss sagen, ich war not amused.
Vor allem weil es hieß, dass sei noch rutschiger als Glatteis. Ich habmich
schon auf dem Boden liegen sehen und auch deshalb nicht viel mitgenommen. Zum
Glück hatten einige in der Gruppe Go-Pros dabei, unter anderem Alberto, aus dessen Perspektive wir hier den Ausflug erleben.
Und: Ich war nicht der einzig panisch-ängstliche Mensch, was
das Herumklettern bzw die Ausrutschen anging. Ich bin also schon von Anfang an
super langsam gelaufen, die meisten anderen allerdings genauso und Guide Jason
betonte immer wieder, dass wir lieber langsam machen sollten und sicher.
Das Ende der Schlucht bildete eine Art Schwimmbecken, das ihr auf dem nächsten Foto hier unten erahnen könnt. Man konnte reinspringen, aber ihr ahnt es: Nicht so meins.
Aber an das Schwimmen im kalten Wasser habe ich mich gewöhnt, überhaupt an das Schwimmen draußen im Freien, überall in Australien, das macht einfach sooo Spaß!! Beim Runterspringen war ich also raus, dafür bin ich als eine der ersten losgeschwommen und furchtlos reingesprungen, wenn es hieß „Diese Strecke wird geschwommen“/“Hier könnt ihr laufen oder schwimmen“.
Nun ja, zurück zur Schlucht: Es war super, dort zu
schwimmen, wenn auch ar***kalt. Es war wahnsinnig rutschig, aber ich bin
tatsächlich kein einziges Mal ausgerutscht. Es ist sogar nur eine einzige aus
der gesamten Gruppe einmal ausgerutscht, war aber zum Glück im Wasser. Sie
hatte also einen kleinen blauen Fleck später, aber insgesamt gings noch gut
aus. Guter Schnitt also!
Das Ende der Schlucht bildete eine Art Schwimmbecken, das ihr auf dem nächsten Foto hier unten erahnen könnt. Man konnte reinspringen, aber ihr ahnt es: Nicht so meins.
Aber an das Schwimmen im kalten Wasser habe ich mich gewöhnt, überhaupt an das Schwimmen draußen im Freien, überall in Australien, das macht einfach sooo Spaß!! Beim Runterspringen war ich also raus, dafür bin ich als eine der ersten losgeschwommen und furchtlos reingesprungen, wenn es hieß „Diese Strecke wird geschwommen“/“Hier könnt ihr laufen oder schwimmen“.
Und was ich eigentlich die ganze Zeit sagen will: ES WAR GROSSARTIGST!!!!!!!!! Einfach er absolute HAMMER! Ich hätte nie gedacht, dass mir sowas gefällt, das herumklettern und rumschwimmen, man kann keine Kamera mitnehmen wegen des Wassers und überhaupt – ich hätte sowas NIEMALS freiwillig oder gar aktiv von mir aus gebucht.
Es war am Ende eines der besten Erlebnisse meiner Reise durch Australien, würde ich sagen. Da sieht man mal! Manchmal ist es toll, etwas ganz anderes zu machen und raus aus der Komfortzone zu kommen. Und bei uns Schwaben klappt das ganz gut, wenn’s was for free ist ;-)
Übrigens: Das Wasser war an diesem Tag so matschig, weil es viel geregnet hat in der Zeit (sehr untypisch für diese Jahreszeit in Australien, genau darum werden die Ausflüge eigentlich in dieser Saison angeboten. Der Regen hat jedenfalls den Dreck in die Schluchten gespült und es müsste erst noch einmal regnen, um alles wieder "sauber zu waschen", hieß es von Jason. Die Bilder die man online findet sind hingegen meist sehr bearbeitet, sodass das Wasser dort übertrieben blau ist. Aber googelt die Schlucht oder den Nationalpark doch trotzdem mal. Es sieht mit Farbe einfach doch noch ein kleines Stückchen besser aus. Oder natürlich live.
Nach dieser Schlucht stand noch vor dem Mittagessen eine zweite an, die Weano Gorge. Ich sagte ja schon, wir waren etwas in Eile wegen des für diese Jahreszeit ungewöhnlich schlechten Wetters. Ich war in so vielen weiteren Schluchten danach, dass ich wirklich versucht habe, noch ein Bild hiervon zu finden, aber das wollte nicht so recht klappen. Entweder ich habe etwas falsch sortiert oder einfach, weil ich dort keine Bilder gemacht habe und Alberto nun auch nicht alles rübergeschickt hat. (Der Gute.)
Eines der Dinge die besonders spannend sein sollten an dieser Schlucht, war der Handrail Pool. Das war ein Pool im hinteren Teil der Schlucht, zu dem man eine steile Felswand herunterklettern hätte müssen und sich dabei an einem Geländer festhalten (ihr könnt auch das gerne mal googlen). Das haben wir nicht gemacht, denn es war wegen des Regenwetters sehr dreckig, schon auf dem Weg dorthin. Das Runterklettern ist laut unserem Guide Jason etwas wo man aufpassen muss, weil rutschig, wie der ganze Nationalpark. Er meinte, bei dem Wetter lohnt sich das nicht. Auch, weil wir uns lieber auf den Rückweg machten, bevor der Regen einsetzen würde. Da soll man nämlich (natürlich) nicht mehr in den Schluchten sein. Wird mit jedem Tropfen rutschiger und nasser, die Pools füllen sich immer mehr, alles wird durchgespült..
Am Nachmittag war es dann auch eher an uns, einen Zeitvertreib zu finden, denn der angekündigte Regen kam. Wir saßen also an einem Tisch im Außenbereich des Campingplatzcafes oder in den Zelten, haben Karten gespielt, geredet, einige haben Bier getrunken. Ihr könnt euch vorstellen, es ging auch heute früh ins Bett. Vor allem, weil die Schlucht des heutigen Nachmittags nun am nächsten Tag zum Programm gehörte - zusätzlich.

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